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Sanft pflegen statt kräftig schrubben



Regelmäßige Reinigung erhöht Lebensdauer von Elektro-Hausgeräten/Omas Hausmittel oft besser als scharfe Reiniger

München/Gröbenzell 18. April 2013. Während die meisten bei ihrem Auto peinlich genau darauf achten, die Wartungsintervalle einzuhalten, vernachlässigen sie ihre Hausgeräte oft sträflich. Doch auch bei Elektrokleingeräten gilt: Regelmäßige Pflege und Reinigung verlängern die Lebensdauer. „Darüber hinaus kann man auf scharfe Reiniger und aggressive Putzmittel meist verzichten, wenn man öfter zum Lappen greift“, sagt Michael Schüller, Geschäftsführer des Hausgeräteherstellers ritterwerk. Der Experte hat einige Tipps zur schonenden Reinigung parat.

Mit steigenden Temperaturen und dem ersten Grün fällt für viele der Startschuss zum Frühjahrsputz. Dabei geht es allem an den Kragen, was schon seit Wochen oder Monaten keinen Putzlappen mehr gesehen hat. Allzu oft trifft es auch Hausgeräte, denen eine regelmäßige Reinigung besser bekommen würde. „Scharfe Reiniger und aggressive Putzutensilien können empfindliche Oberflächen beschädigen. Dann ist das Gerät zwar sauber, aber die einstmals hochglänzende Oberfläche blind oder zerkratzt“, sagt Schüller.

Insbesondere bei Küchengeräten, die in Kontakt mit Lebensmitteln kommen, empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung. Dann kann meist auf chemische Reinigungsmittel verzichtet und auf natürliche Hausmittel zurückgegriffen werden. Wer beispielsweise beim Wasserkocher oder der Kaffeemaschine in kürzeren Abständen mit einer Zitronensaft-Wasser-Lösung spült, verhindert frühzeitig Kalkablagerungen. Der Vorteil: Die Lösung ist gesundheitlich vollkommen unbedenklich. Außerdem muss nicht so oft nachgespült werden, wie bei einer Reinigung mit Essig. Bei stärkerer Verkalkung hilft eine höhere Dosierung.

Zum Teil werden Geräte aber auch falsch gereinigt, weiß Schüller: „In unserer hauseigenen Kundendientswerkstatt gehen hin und wieder Allesschneider ein, die zwar auf den ersten Blick sauber erscheinen. Werden sie jedoch auseinandergebaut, offenbaren sich die Versäumnisse. Denn: Hinter dem Messer können sich verderbliche Lebensmittelrückstände festsetzen.“ Für seine Allesschneider empfiehlt ritterwerk das Gerät und das Messer nach jedem Schneidevorgang mit einem leicht feuchten Tuch abzuwischen. Von Zeit zu Zeit sollten alle abnehmbaren Teile gründlich in warmem Spülwasser gereinigt werden. Das Messer selbst sollte aus Hygienegründen ebenfalls gereinigt werden. So bleibt auch die rostfreie Oberfläche erhalten.

Wie andere hochwertige Messer gehört das Rundmesser eines Allesschneiders nicht in die Spülmaschine, sondern sollte von Hand gereinigt werden. Wichtig ist es, den Lauf beim Schiebeschlitten nach dem Putzen hin und wieder zu fetten – beispielsweise mit Vaseline. Auf diese Weise gleitet der Schiebeschlitten gleichmäßig und erlaubt dauerhaft ein sauberes Arbeiten. Tabu beim Reinigen der Hausgeräte sind Scheuermittel, Schwämme mit rauen Oberflächen oder Bürsten.

Oft vernachlässigt wird in vielen Haushalten zudem der Toaster. „Das Krümelfach beim Toaster sollte im Idealfall nach jedem Toastvorgang entleert werden. Brotkrümel und Toastreste backen andernfalls schnell fest oder verkohlen“, rät Schüller. Wichtig: Wenn die Scheibe Brot sich einmal im Toaster verfängt, muss zuerst der Stecker gezogen werden und die Reste dürfen niemals mit einem Messer oder einer Gabel herausgeholt werden. Einige wenige Hersteller liefern für diesen Fall eine spezielle Toastzange aus Kunststoff mit. Damit lässt sich nicht nur ein Defekt vermeiden, sondern im Ernstfall sogar ein Stromschlag.
Für alle Elektrogeräte gilt: Die Stecker müssen zu jeder Reinigung stets gezogen sein.

Über das Unternehmen

ritterwerk wurde 1905 von Franz Ritter gegründet. Seitdem entwickelt und fertigt das mittelständische Unternehmen Tisch- und Einbau-Hausgeräte, die den Küchenalltag erleichtern. Wenn es um Einbau-Kleingeräte in der Küche geht, ist ritter Marktführer. Das Unternehmen entwickelt, konstruiert und produziert, unter der Geschäftsleitung von Michael Schüller, ausschließlich in Gröbenzell bei München. Die Unternehmensphilosophie "Made in Germany" steht dabei nicht allein für den Standort Deutschland. Vielmehr bezieht sie hohe Qualitätsstandards, Materialgerechtigkeit, Nachhaltigkeit sowie funktionales Design mit ein, ganz im Sinne der Bauhaus-Lehre der 20er Jahre. Weitere Informationen unter: www.ritterwerk.de

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