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Neuperlach hinter den Beton-Kulissen



Neuperlach Süd abseits der Hochhäuser/Grünstreifen mit dem Rad oder zu Fuß entdecken/30 Jahre Architekturgeschichte


Neuperlach haftet noch immer ein Image als Betonstadt an. Doch die extreme Hochhausbebauung ist nur ein Teil der 50-jährigen Stadtteilgeschichte. In den letzten Jahrzehnten schossen zwischen den Häusern Bäume und Sträucher in die Höhe. Gerade im Sommer zeigt sich Neuperlach als Parkstadt. „Wer abseits des Straßenverkehrs in Neuperlach unterwegs ist, entdeckt ganz neue Seiten des Stadtteils“, sagt Harald Klötzl von der Standortinitiative „neuperlachsüd“. Besonders das später entstandene Neuperlach Süd bietet mit seinen unterschiedlichen Bürokomplexen eine große Architekturvielfalt. „Hier lassen sich dreißig Jahre Architekturgeschichte erleben“, sagt Stadtplaner und Architekt Christoph Titze. Titze begleitete für das damals gewerkschaftseigene Unternehmen „Neue Heimat“ mehr als drei Jahrzehnte die Koordination der baulichen Umsetzung mit und ist ein Kenner des Bauabschnitts Süd.


Aviva

Das sechsgeschossige “aviva” in der Carl-Wery-Straße war 2003 der erste Bürokomplex in Europa, der nach den Jahrtausende alten Regeln des Feng-Shui konzipiert wurde. Im nördlichen Baukörper des Bürokomplexes überspannt ein großes gewölbtes Glasdach einen eigens angelegten Garten mit asiatischen Palmen, Bäumen und Sträuchern sowie für die Feng-Shui-Architektur so wichtigen Wasserelementen. Sein Gegenstück findet der Palmengarten im südlichen Baukörper. Auch dieser Garten ist von den Klimaeinflüssen der Außenwelt unabhängig und den Grundsätzen des Feng-Shui verpflichtet. Jedoch dominieren hier Pflanzen und Bäume, die in den heimatlichen Gefilden des Alpenvorlandes und der Alpen zu finden sind.


Theodor-Heuss-Platz

Der Theodor-Heuss-Platz ist in etwa so groß wie das Schlossrondell in Nymphenburg. Während der Wohnring von außen regelrecht bedrohlich wirkt, sieht die Anlage von innen ganz anders aus. Ein Großteil der Fassaden verschwindet hinter den Baumkronen. Hier befindet sich der ZAK-Bewohnertreff.


PEP

Als die Perlacher Einkaufspassagen, kurz Pep, konzipiert wurden, hat niemand mit einem derartigen Erfolg gerechnet. Anfänglich war es sogar schwierig, Mieter zu gewinnen. Doch in der Realität war die Skepsis bald verflogen. Heute zählt das Pep mit seinen 125 Mietern zu den umsatzstärksten Shoppingcentern Deutschlands. Eröffnet wurden die Einkaufspassagen 1981. Nach mehreren Umbauten bieten sie heute rund 50.000 Quadratmeter Einkaufsfläche.

Krautgarten
Ob Eissalat, Rote Bete, Karotten oder Spinat: Selbst gepflegt und gepflückt schmeckt es am besten. Vor allem, wenn ohne Chemie und in Bio-Qualität gegärtnert wird. Um so vielen Menschen wie möglich einen eigenen kleinen Garten bieten zu können, gibt es in München heute 19 so genannte Krautgärten. Sie bieten Münchnerinnen und Münchnern die Möglichkeit, sich selbst mit erntefrischem Gemüse und Salat aus Eigenanbau in Bioqualität zu versorgen. In Neuperlach beackern auch einige Büroangestellte nach der Schreibtischarbeit ein kleines Stück Grün.

Siemens
Gestalterisch fallen an der „Forschungsstadt“ Neuperlach schon von außen rote, grüne, blaue und gelbe Farbelemente auf. Diese farblichen Akzente sind nicht willkürlich gesetzt, sondern signalisieren verschiedene Funktionen: Kommunikationswege, Informationen, Installationen und Gebäudetechnik. So werden von außen die üblicherweise versteckten technischen Funktionsweisen des Gebäudes sichtbar. Sie symbolisieren die Funktion als Hightech-Zentrum mit der zum Baubeginn 1975 modernsten Technik. Die „Stadt der Forschung“ in Neuperlach gilt als eine der größten je realisierten strukturalistischen Architekturkomplexe.


Über die Standortinitiative „neuperlachsüd“
Während Neuperlach in den 60iger Jahren als Satellitenstadt konzipiert wurde, hat sich der Bürostandort Neuperlach Süd vor allem seit den 80iger Jahren entwickelt. Namhafte Unternehmen verschiedenster Branchen genießen hier ein bequem erreichbares Arbeitsumfeld. Um die Bekanntheit des Standortes zu verbessern und potenzielle Mieter zu akquirieren, haben sich sieben Unternehmen zu der Standortinitiative „neuperlachsüd“ zusammengeschlossen. Die Allianz Versicherungs-AG, die Deka Immobilien GmbH, die HVB Immobilien AG, KGAL GmbH & Co. KG, die Leonhard Moll AG, Siemens Real Estate und die Versicherungskammer Bayern machen sich als Begründer für Neuperlach Süd stark – für künftige Mieter vom Weltkonzern bis zum sympathischen Stadtbüro. Ein eigener Internetauftritt, Broschüren, Pylone und Aktionen sollen den Standort in den nächsten Jahren verstärkt in den Fokus rücken und Bestandsmieter binden. Mehr Infos: www.neuperlachsued.de


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