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SEP

Bundestagswahl: Immobilienbesitzer und Investoren sehen schwarz



Knapp ein Drittel der Privatanleger würde CDU wählen/SPD nur 16 Prozent/ Grüne in München bei 3 Prozent/FDP wäre im Bundestag


München, 19. September 2013. Wenn Immobilieninvestoren bei der Bundestagswahl das Sagen hätten, würde die CDU bundesweit mit knapp 31 Prozent das Rennen machen. Das zeigt der dritte und neuste „Grundinvest Report“ des in München ansässigen Bauträgers Euro Grundinvest, für den jedes Quartal 1.000 Privatanleger in Deutschland befragt werden. Die SPD rangiert mit knapp 16 Prozent auf dem zweiten Platz. Der FDP würden fast 10 Prozent der Immobilienbesitzer ihre Stimme geben. Jeweils 14 Prozent der Investoren würden einer anderen Partei ihre Stimme geben beziehungsweise gar nicht zur Urne gehen. „Die Ergebnisse zeigen deutlich die Ängste und Erwartungen der Privatanleger. Die Frage nach der Sicherheit der Ersparnisse und des Vermögens spielt eine entscheidende Rolle bei der Stimmvergabe“, sagt Martin Greppmair, Chefprojektentwickler von Euro Grundinvest, mit Blick auf die Zahlen.

Während sich CDU/CSU und SPD jüngsten Umfragen zufolge ein spannendes Rennen liefern, muss Rot wenige Tage vor der Wahl zumindest bei Privatanlegern eine herbe Schlappe einstecken. Der „Grundinvest Report“ zeigt, dass sich die Anleger über die Region hinweg leicht im Wahlverhalten unterscheiden. So sind bei Investoren besonders Köln und Hamburg mit 35 Prozent Hochburgen der CDU, vor München mit 32 Prozent. In Berlin kämen die Christdemokraten bei Investoren auf 27,4 Prozent, in Frankfurt auf knapp 29 Prozent.

Hoffnung könnten die Zahlen der Investorenwähler der FDP machen, die bei der Landtagswahl am Wochenende in Bayern den Einzug in den Landtag verpasst hatte. Der FDP würden in München 13 Prozent der Immobilienbesitzer ihr Votum geben, in Frankfurt und Hamburg knapp 8 Prozent. Bundesweit stehen zudem SPD und FDP bei männlichen Investoren deutlich höher in der Gunst als bei weiblichen Immobilienbesitzerinnen. Wie der „Grundinvest Report“ weiter zeigt, beeinflusst die Position der Parteien zum Thema Mietpreisbremse jeden dritten Wähler. Hier gibt es jedoch deutliche Ortsunterschiede. Während sich in Berlin knapp 46 Prozent der investierten Wähler davon beeinflussen lassen würden, machen nur knapp 31 Prozent der Münchner Besitzer ihre Wahlentscheidung davon abhängig.

 

Die Studie in Zahlen

Beeinflusst die jeweilige Position der Parteien zum Thema Mietpreisbremse Ihre Entscheidung bei der Bundestagswahl?
Ja: 9,84%
Eher ja: 21,57%
Eher nein: 33,6%
Nein: 34,99%

 

Welche Partei würden Sie allein aus Sicht eines Immobilieninvestors bzw. -besitzers wählen?
CDU: 30,82%
SPD: 15,90%
FDP: 9,84%
Bündnis 90/Die Grünen: 6,36%
Die Linke: 5,07%
Piraten: 3,18%
Sonstige: 14,71%
Gehe nicht wählen: 14,21%

 

Zum „Grundinvest Report“
Im Rahmen des „Grundinvest Reports" lässt Euro Grundinvest von dem renommierten, international tätigen Marktforschungsinstitut Research Now quartalsweise deutschlandweit 1.000 Privatanleger befragen. Die Stichprobe wurde bevölkerungsrepräsentativ ausgewählt. Für München, Hamburg, Köln, Frankfurt und Berlin liegen regionale Daten vor. Ein fester Fragenblock in jedem Durchlauf erlaubt es, Trends abzulesen und Entwicklungen aufzuzeigen. Fünf wechselnde Fragen behandeln aktuelle Themen und werden für jede Befragung individuell erhoben. 
Journalisten, die künftig an zusätzlichen Informationen zum „Grundinvest Report" interessiert sind, können sich unter Grundinvest-Report@scrivo-pr.de anmelden.

 

Über das Unternehmen
Die Euro Grundinvest beherrscht die gesamte Klaviatur des Immobiliengeschäfts, vom Einkauf der Grundstücke über die Planung und den Bau bis hin zur erfolgreichen Vermarktung. Die handelnden Personen und die Partner der Euro Grundinvest sind seit 1987 in der Immobilien- und Baubranche tätig. In dieser Zeit wurde das notwendige Beziehungsnetzwerk zu Baufirmen, Investoren, Behörden und zur Politik aufgebaut. www.euro-grundinvest.de.