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Deutschland hält rote Laterne bei der Fachkräftesuche

Viele Jobbörsen, wenige Bewerber/Besetzungsquote lässt sich meist durch zielgenauere Inserate erhöhen

Hannover, 18. Dezember 2013. Obwohl sich weit mehr als 1000 Jobbörsen im Internet tummeln, finden deutsche Arbeitgeber oft nicht genügend Bewerber für offene Stellen. Eine jetzt veröffentlichte Analyse zeigt, dass nur 18 Prozent der deutschen Unternehmen mehr als 25 Bewerbungen pro Inserat bekommen – damit ist Deutschland europäisches Schlusslicht. „Die Vielzahl der Jobportale im Internet macht es für die Unternehmen schwierig, den für sie richtigen Jobvermittler zu finden. Die Folgen sind höhere Recruiting-Kosten und längerer Zeitverlust bei der Stellenbesetzung“, sagt der Personalberater Friedrich Kummer, Vorstandsvorsitzender der JobHub AG, die Arbeitgeber bei der Personalfindung unterstützt.


Mittelständler jenseits der Großstädte scheitern laut JobHub häufig daran, dass ihre Inserate bei großen Jobbörsen kaum Wirkung zeigen. „Die Deutschen sind eben nicht sonderlich mobil bei der Arbeitsplatzwahl und suchen entsprechend mit sehr regionalem Focus“, erklärt Kummer. Arbeitgeber müssten dies bereits bei der Platzierung der Stellenausschreibung bedenken.


Auch bei den Einstellungen selbst gibt es in Deutschland Aufholpotenzial. Erfahrungsgemäß stellt hierzulande nur rund jedes zweite Unternehmen einen Bewerber ein, der sich auf ein Inserat gemeldet hat. Untersuchungen haben gezeigt, dass in skandinavischen Ländern teilweise über 80 Prozent der Stellenbesetzungen auf Anzeigen zurückgehen. Viele Arbeitgeber sind in Deutschland überfordert, ihren Arbeitsplatz an richtiger Stelle anzubieten. Die zahlreichen Jobportale unterscheiden sich in Ausrichtung und Zielpublikum. Deshalb ist es vor der Stellenausschreibung sinnvoll, sich ausgiebig Gedanken zu machen, wo und wie inseriert werden soll.


Das Internetportal JobHub unterstützt Personaler bei der Sondierung geeigneter Portale – und erhöht damit die Besetzungsquote.  „Die Unternehmen erstellen bei uns nur noch eine Anzeige. Wir verbreiten das Inserat dann in allen relevanten Jobbörsen, Karrierenetzwerken und auf der eigenen Unternehmenswebsite“, erklärt Friedrich Kummer. „Damit reduzieren wir den Aufwand bei Online-Stellenanzeigen auf ein Minimum und ermöglichen, alle Stellenangebote zentral zu steuern.“ Die Chancen für den Erfolg der Anzeigen erhöhen sich entsprechend. JobHub verbreitet die Angebote nicht nur bei den namhaften, überregionalen Jobbörsen, sondern inseriert je nach Bewerberprofil auch in regionalen oder lokalen Portalen. Somit wird den Unternehmern einerseits geholfen werden, die Erfolgsstatistik bei der Arbeitnehmersuche zu verbessern, anderseits wird der firmeninterne Aufwand zur Personalsuche deutlich reduziert.

 


Über das Unternehmen:

Die JobHub AG ist ein Service- und Vermittlungsportal für Unternehmen und Bewerber. Der Dienstleister berät Bewerber, HR-Abteilungen sowie Unternehmensführungen und vergleicht Angebot und Nachfrage von Stellenanzeigen mit allen relevanten Jobbörsen und Karrierenetzwerken. Darüber hinaus berücksichtigt das Portal auch alle Vorteile regionaler und branchenspezifischer Jobbörsen. Daneben werden Stellengesuche von Arbeitnehmern gesammelt und passende Bewerberprofile an die Kunden weitergeleitet. Mit knapp 500 000 Mitgliedern und 100 000 Ausschreibungen beruht der Erfolg dabei auf einer eigens neu entwickelten Matching-Technologie sowie über 20 Jahren Erfahrung in Personalwirtschaft und Anforderungen im Recruiting. Vermittlungsprozesse werden auf diese Weise wirtschaftlicher und zielgerichteter und können bei Bedarf auch von Beratern begleitet werden.


Weitere Informationen unter www.jobhub.ag.