12
MAR

Baurecht als Schlüssel für das Projekt Perlacher Tor

Satzungsbeschluss für Bebauungsplan Nr. 57cl Teilbereich 1 schafft Baurecht für Büroimmobilien / Standortinitiative lobt Beschluss

München, 12. März 2014.  Neuperlach Süd kann in den nächsten Jahren weiter wachsen. Die Stadt München hat einen Satzungsbeschluss gefasst, der eine Bebauung auf dem rund neun Hektar großen Areal an der Carl-Wery-Straße ermöglicht, das direkt an den Bahnhof Neuperlach Süd angrenzt. Derzeit befinden sich dort Brachflächen. Neben rund 270 Wohneinheiten und einer P+R-Anlage mit bis zu 780 Plätzen können durch den Beschluss östlich der Carl-Wery-Straße in zwei Kerngebieten auch Büroflächen realisiert werden. Damit rückt das architektonisch anspruchsvolle Projekt Perlacher Tor mit seinen vier Riegelgebäuden in greifbare Nähe. „Für den Standort Neuperlach Süd bedeuten der Satzungsbeschluss und der künftige Ausbau zusätzliche Impulse. Auf den Flächen sollen neben Büros auch Cafes und Einkaufsmöglichkeiten entstehen. Davon profitieren die rund 5.000 Angestellten in Neuperlach Süd ebenso wie die Bewohner von Neuperlach selbst“, sagt Harald Klötzl, Sprecher der Standortinitiative neuperlachsüd.


Entwickelt wird das Projekt Perlacher Tor von der Leonard Moll AG zusammen mit den Stadtwerken München, der Stadt und einer privaten Eigentümergemeinschaft. Das Vorhaben geht auf einen Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2007 zurück. Nach Angaben der Initiatoren entstehen dort nach den Plänen des Schweizer Architekturbüros Ballmoos Krucker östlich der Carl-Wery-Straße ein Hochhaus, ein neuer Platz sowie vier markante Riegelgebäude mit bis zu 51.500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche – als Bestandteil eines eigenständigen, zeitgemäßen und städtebaulich qualitätsvollen Quartiers. Die Stadtkante der westlich benachbarten Wohngebiete wird aufgenommen und so im Zusammenwirken mit einer neuen Gestaltung der Carl-Wery-Straße ein attraktiver Stadteingang vom Süden geschaffen.