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Klein, aber oho: Was kleine Wohnungen groß macht



Mit dem Münchner Wohnbauprojekt FRIENDS haben LBBW Immobilien und Bauwerk Capital ein bezahlbares Konzept für Metropolen entwickelt/Effiziente Grundrisse und Gemeinschaftsflächen machen Wohnen für Eigennutzer und Kapitalanleger attraktiv und bezahlbar

München, 18. Juni 2014. Ein eigenes Haus mit Fitnessraum, Terrasse, weitläufiger Designerküche und Garten: Wer träumt nicht davon? In den Zentren deutscher Großstädte können sich das jedoch die wenigsten leisten. Mit ihrem neuen Projekt FRIENDS hat die LBBW Immobilien gemeinsam mit ihrem für die Vermarktung zuständigen Partner Bauwerk Capital mitten in München eine hierzulande völlig neue Form des Wohnens entwickelt, die Wohnen für Eigennutzer wie für Kapitalanleger attraktiv und bezahlbar macht. Der Clou: Storage-Flächen für nicht täglich genutzte Dinge werden ausgelagert. Bad, Küche und Ankleide werden in einem Cube angeordnet. Das immer beliebter werdende Sharing-Prinzip wird auf den Wohnbereich ausgeweitet. Und die Fassade wird gefaltet. So werden auch kleine und damit günstigere Wohnungen ganz groß.

Lichtdurchflutete und effizient geschnittene Wohnungen- mit Deckenhöhen von etwa 2,80 Meter. Zwei Dachterrassen für alle Bewohner. Eine große, vollausgestattete Kitchenlounge, die die Bewohner der beiden 53 Meter hohen Tower für größere Feste oder Feierlichkeiten anmieten können. Ein Fitnessraum für alle. Dazu ein Keeper, der Pakete entgegennimmt oder die Handwerker betreut, während die Bewohner außer Haus sind. „Mit FRIENDS haben wir ein Wohnkonzept entwickelt, das den Zeitgeist und die Kundenwünsche trifft und dabei zukunftsfähig und bezahlbar ist“, erklärt Roderick Rauert, Geschäftsführer der LBBW Immobilien Capital GmbH.

Laut Rauert haben sich die Projektentwickler dabei insbesondere mit dem Wohnraummangel beschäftigt, der in allen prosperierenden Großstädten ein wachsendes Problem ist. Allein in München sind die Quadratmeterpreise für neuen Wohnraum laut Gutachterausschuss in den vergangenen fünf Jahren stetig um insgesamt mehr als 50 Prozent gestiegen. Das Ergebnis: Trotz niedriger Zinsen für Immobilienkredite wird es für Privatleute immer schwieriger, Immobilien zu erwerben – obwohl der Wunsch danach gerade auch hinsichtlich Vermögensaufbau und Altersvorsorge in der Bevölkerung ungebrochen ist. „Da die Quadratmeterpreise aber vor allem in Boom-Städten durch die sehr hohen Einstandspreise beim Grundstückskauf diktiert werden, haben wir bei FRIENDS das Thema effektive Grundrisse in den Mittelpunkt gestellt. Grundrisse, die an die tatsächlichen Bedürfnisse angepasst sind. Grundrisse, bei denen aber auch bei kleineren Flächen keine Abstriche in Sachen Lebens- und Wohnqualität gemacht werden müssen“, erklärt Bauwerk Capital-Geschäftsführer Jürgen Schorn.

Das Storage-System

Erreicht wird dies zum einen durch ein ausgeklügeltes Storage-System. So stehen den Bewohnern in den Untergeschossen der beiden jeweils 53 Meter hohen Tower helle, gut belüftete und bequem zugängliche Räume mit einem eigens für FRIENDS entwickelten Schrankkonzept zur Verfügung. Statt Skikleidung oder Sommerkleider, Snowboard oder Surfbrett ganzjährig in der Wohnung aufzubewahren, können die Bewohner diese im Storage zwischenlagern.  Damit sparen sie in der eigenen Wohnung wertvollen Platz für Schränke und Regale.

Das Cube-Konzept

Der ebenfalls für FRIENDS entwickelte Cube ist das zentrale Versorgungs- und Stauraum-Modul innerhalb jeder Wohnung. Er bietet Platz für wichtige Funktionseinheiten wie Küchenzeile, Bad, Ankleide und Waschmaschine und ermöglicht so fließend ineinander übergehende Bereiche – ohne den Verlust von Wohnfläche.

Der Sharing-Gedanke

Darüber hinaus setzt FRIENDS in punkto Wohnen um, was in anderen Lebensbereichen längst Alltag geworden ist: das Teilen von Gütern und Dienstleistungen. Sharing oder Collaborative Consumption heißt der Trend, den immer mehr Menschen für sich entdecken. Ob Carsharing, Bikesharing oder Musik-Streaming: Haben statt Besitzen heißt das Motto der Zukunft, das ein nachhaltiges und zugleich sparsameres Leben ermöglicht. Bei FRIENDS bedeutet das, dass alle den Ausblick über München bis zu den Alpen genießen können. Denn: Auf beiden Gebäuden entstehen Dachterrassen, die den Bewohnern zugänglich sind. Was sich der einzelne also vielleicht nicht leisten könnte, wird durch den Sharing-Ansatz in FRIENDS bezahlbar. Das Gleiche gilt für die Kitchenlounge. Diese können die Bewohner anmieten, wenn sie mit Freunden kochen oder feiern möchten, die eigene Küche dafür aber zu klein ist. Auch einen Fitnessraum, den Service eines Keepers sowie den Deli, in dem man morgens Kaffee trinken und nach der Arbeit speisen kann, können alle Bewohner nutzen. Die Verfügbarkeit von Gemeinschaftsflächen und Services kann mobil über eine App abgefragt werden.

Die gefaltete Fassade


Das vierte Element, das die Grundrisse in FRIENDS selbst in vielen der kleinsten Einheiten effektiv gestaltet, ist die Faltung der Fassade mit vorspringenden Fenstern. Durch diese wird FRIENDS äußerlich zum markanten Blickpunkt. Darüber hinaus öffnen die dreidimensionalen, sehr breiten und bodentiefen Fenster die Wohnungen auch nach außen und bieten den künftigen Bewohnern 180-Grad-Panoramenausblicke über die Stadt bis zu den Bergen. Zugleich vermittelt dieses architektonische Highlight nicht nur mehr Größe, sondern schafft tatsächlich auch mehr Raum, Licht und Lebensqualität.