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AUG

Tankmonat Juli: Tanken trotz allgemeinem Ferienbeginn günstiger



  • Kraftstoffpreise fallen gegenüber Vormonat leicht um rund einen Cent
  • Im Bundesdurchschnitt kostete ein Liter Benzin im Juli 1,54 Euro und ein Liter Diesel 1,36 Euro
  • Preisschere zwischen Benzin und Diesel öffnet sich weiter
  • Ferienbeginn bundesweit kein Preistreiber
  • Bremen, Essen und Dortmund sind erneut die drei günstigsten Städte
  • Tanken in Leipzig, Düsseldorf und Köln am teuersten


Nürnberg, 1. August 2014. Das Tanken war für Autofahrer im Juli etwas günstiger als im Vormonat – trotz des Ferienbeginns in allen Bundesländern. Die monatlichen Durchschnittspreise sind im Vergleich zum Juni um circa einen Cent gefallen. Laut Verbraucherinformationsportal clever-tanken.de kostete der Liter Super E10 im Bundesschnitt knapp 1,54 Euro. Dieselfahrer mussten durchschnittlich 1,36 Euro pro Liter bezahlen. „Nachdem der Ölpreis im Juli um knapp fünf Prozent gefallen ist, blieb Urlaubern ein Preisschock an den Zapfsäulen erspart. Der Benzinpreis ist den gesamten Juli über beständig gefallen: Nach einem vergleichbar teuren Monatsstart mit Preisen um rund 1,56 Euro pro Liter, sank der Literpreis für Super E10 bis Ende Juli auf rund 1,52 Euro“, sagt Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de.


Autofahrer mussten im Juli für vier Mal Auftanken à 60 Liter E10 im bundesdeutschen Schnitt rund 369 Euro zahlen und konnten somit im Vergleich zum Vormonat immerhin einen Euro sparen. Dieselfahrer haben im Juli hingegen mehr von den sinkenden Kraftstoffpreisen profitiert. Vier Mal Auftanken kostete sie durchschnittlich 326 Euro und damit drei Euro weniger als im Juni, dem bislang teuersten Tankmonat 2014. „Dieselfahren lohnt sich aktuell wieder mehr als vergleichsweise Ende 2013. Die Preisschere zwischen den beiden Kraftstoffen öffnet sich seit Beginn dieses Jahres beständig und ist im Juli auf rund 18 Cent angestiegen“, kommentiert Bock.

Unter den 20 größten deutschen Tankstädten belegte Bremen mit rund 1,51 Euro pro Liter E10 wiederholt den ersten Platz im Preis-Ranking der günstigsten Städte. Essen folgte erneut auf Platz zwei – und ist somit zum siebten Mal in Folge unter den Top drei der günstigsten Städte. Den dritten Platz belegte Dortmund.

Im Vergleich zum Juni, als sich die Preisunterschiede bei den drei günstigsten Städten erst ab der dritten Nachkommastelle zeigten, waren diese im Juli wieder eindeutiger. Zahlten Autofahrer in Bremen für vier Mail Auftanken à 60 Liter E10 rund 362,60 Euro, waren die Tankfüllungen in Essen und Dortmund um jeweils rund 2,10 Euro deutlich teurer.

Leipzig war mit durchschnittlich 1,55 Euro für den Liter Super E10 im Juli erneut die teuerste Tankstadt in Deutschland. Vier Mal Auftanken à 60 Liter kostete dort insgesamt rund 371 Euro und war somit um circa 8,80 Euro teurer als in Bremen. Den zweiten Platz der teuersten Städte belegte Düsseldorf mit einem Durchschnittspreis von 1,54 Euro pro Liter Super E10. Köln landete  wiederholt auf Platz drei der teuersten Tankstädte.

Steffen Bock: „Über den allgemeinen Ferienbeginn sind Autofahrer in Deutschland überraschend glimpflich davongekommen. Da sieben Bundesländer allerdings erst Ende Juli in die Sommerferien gestartet sind und nicht jeder am ersten Ferientag fährt, sollten Autofahrer die Benzinpreise auch im August weiterhin im Auge behalten. Der Juli war insgesamt durch auffallend überraschende und kurzfristige Preissprünge geprägt. Diese Schwankungen fallen bei Betrachtung der Durchschnittspreise kaum auf, zeigen aber umso deutlicher: Wer aktuell längere Autofahrten plant, sollte unbedingt regelmäßig Preise vergleichen, um beim Tanken zu sparen.“

Hierbei steht clever-tanken.de Autofahrern nicht nur über eine Website bei der Routenplanung, sondern auch unterwegs zur Verfügung: Über die gleichnamige App lässt sich eine Straßenkarte abrufen, die die Nutzer während der Fahrt mit aktuellen Kraftstoffpreisen in der Umgebung versorgt. Der Suchradius kann auf bis zu 25 Kilometer eingestellt werden. Auf lange Umwege zur günstigsten Tankstelle sollten Autofahrer allerdings verzichten, da diese die Einsparungen schnell schmälern können.