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Frischer Wind in alten Küchen



ritter-Küchenreport 2014: Über ein Drittel der Deutschen will Küche umgestalten / Funktionalität ist wichtiger als Küchendesign

München/Gröbenzell, 09. September 2014. Altes raus, Neues rein: Knapp jeder Fünfte in Deutschland plant innerhalb der nächsten zwei Jahre, in eine neue Küche zu investieren. Weitere 38 Prozent möchten ihre bestehende Küche im gleichen Zeitraum umbauen oder renovieren – und das aus gutem Grund: Über 40 Prozent der deutschen Küchen wurden vor mehr als zehn Jahren gekauft. Das geht aus dem aktuellen ritter-Küchenreport hervor. „Die Bereitschaft der Deutschen, in ihrer Küche etwas zu verändern, ist sehr groß. Dabei spielen neben praktischen Aspekten, wie einer effizienteren Raumnutzung, zunehmend auch ästhetische Erneuerungen eine Rolle“, erklärt Michael Schüller, Geschäftsführer der ritterwerk GmbH.

Wer viel kocht, der weiß: Erst während der Nutzung im Alltag zeigt eine Küche ihre Stärken und Schwächen. „Selbst eine professionell geplante Küche hat ihre Ecken und Kanten, die im Zuge einer Umgestaltung ausgebessert werden können. Dabei denken aktuell viele Deutsche eher praktisch als ästhetisch. 60 Prozent geben beispielsweise an, dass sie gerne mehr Schränke und Stauraum hätten, um Küchenutensilien und Geschirr unterzubringen“, sagt Schüller.

Ganz nach dem Motto „form follows function“ kommt für viele Befragte die Optik ihrer Küche erst an zweiter Stelle. Über die Hälfte (52,7 Prozent) gibt an, bei einer Renovierung das grundlegende Design ihrer Küche verändern zu wollen. Besonders die Arbeitsplatte ist dabei ausschlaggebend: Weil sie mit der Farbe oder dem Material unzufrieden sind, würden 53 Prozent der Befragten ihre bestehende Küchenplatte austauschen. 70,9 Prozent erklären außerdem, dass Elektrokleingeräte zu viel Platz auf der Arbeitsplatte einnehmen. Schüller: „Um mehr Raum zum Kochen zu schaffen, bietet es sich an, bei einer Renovierung bestimmte Geräte, wie Toaster oder Allesschneider, fest in die Küchenschubladen einzubauen. Solche Einbaugeräte lassen sich leichter und schneller verstauen als herkömmliche Küchenhelfer und sind trotzdem jederzeit im Nu funktionsbereit.“ Außerdem stehen neue Fronten für Schränke und Schubladen hoch im Kurs: Rund 52 Prozent würden bei einer Umgestaltung zu einem anderen Frontdesign als bei der ursprünglichen Küchenplanung greifen.

Auch die Arbeitseffizienz ist für viele in ihrer Küche deutlich verbesserungswürdig: 42 Prozent der Befragten würden im Rahmen einer Küchenrenovierung auch die Arbeitswege optimieren – etwa indem Küchengeräte, die oft gemeinsam genutzt werden, auch unweit voneinander platziert werden.

Für den ritter-Küchenreport wurden im Juli 2014 über 800 Personen bevölkerungsrepräsentativ quotiert und befragt. ritterwerk hat die Studie erstmalig erhoben, um Trends in der Küchengestaltung, der Investitionsbereitschaft und der Gerätenutzung auszuarbeiten.

 

Die Studie in Zahlen:

Was planen Sie in den nächsten 24 Monaten mit Ihrer Küche?

  1. neue Küche anschaffen: 19,5 Prozent
  2. Umbau: 7,3 Prozent
  3. Renovierung: 30,6 Prozent


Was würden Sie an Ihrer Küche ändern?

  1. rund 60 Prozent der Befragten hätten gerne mehr Schränke und Stauraum
  2. rund 53 Prozent der Befragten würden gerne die Arbeitsplatte (Farbe / Material) ändern
  3. circa 53 Prozent der Befragten würden gerne das Design der Küche ändern