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SEP

Kauf im Küchenstudio schlägt Onlinekauf



ritter-Küchenreport 2014: Kunden kaufen Küchen lieber im Küchenstudio oder Möbelhaus

München/Gröbenzell, 18. September 2014. Ob neue Schuhe, ein neues Kleid oder der neueste Fernseher: Onlineshopping wird bei vielen Produkten immer beliebter. Bei Küchen sieht dies allerdings ganz anders aus. Das zeigt der aktuelle Küchenreport der ritterwerk GmbH aus Gröbenzell bei München. Nur 6,4 Prozent der Befragten erklären darin, ihre Küche online gekauft zu haben. In München waren es sogar nur 2,9 Prozent. Für die bevölkerungsrepräsentativ quotierte Studie hat ritterwerk im Juli dieses Jahres zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut GapFish über 800 Teilnehmer befragt. „Wir beobachten die Tendenz, dass die Konsumenten trotz der Möglichkeiten, die der E-Commerce bietet, beim Kauf von Küchen lieber auf klassische Kanäle zurückgreifen“, sagt Michael Schüller, Geschäftsführer der ritterwerk GmbH.

Ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) haben ihre derzeitige Küche im Küchenstudio gekauft – 38,7 Prozent in einem Möbelhaus. „Eine neue Küche ist eine langfristige Investition, die gut überlegt und geplant sein will. Zudem gibt es eine sehr große Auswahl an Modellen und Marken, die online nur schwer zu überschauen ist. Damit in der neuen Küche alles passt, Schranktüren sich beispielsweise nicht gegenseitig blockieren und Elektrogeräte optimal im Raum verteilt sind, lassen sich Kunden lieber im Küchenstudio beraten“, erklärt Schüller. Wer sich in einem Küchenfachgeschäft oder Möbelhaus umsieht, kann sich vor Ort ein Bild von der Beschaffenheit der Materialien machen und sich besser vorstellen, ob die Küche auch wirklich in das eigene Zuhause passt.

„Wer zum Beispiel mit Einbaugeräten Platz sparen will, muss dies auch schon bei der Planung berücksichtigen“, sagt Schüller. Mittlerweile verschwinden nicht nur kleine Geräte, wie Küchenwaagen, sondern auch Toaster und Allesschneider in Schubladen oder Schränken. So entsteht mehr Platz auf der Arbeitsplatte. Zusammen mit einem professionellen Planer besteht die Möglichkeit, die Küche passgenau zu entwerfen und auch den kleinsten Raum sinnvoll auszunutzen. Beim Thema Planung sahen die Antworten der Befragten in der Studie ähnlich aus, wie beim Kauf: Nur 8,1 Prozent haben ihre Küche online geplant. Im Küchenfachhandel und Möbelhaus waren es jeweils etwa 30 Prozent (30,1 Prozent, 29,7 Prozent).


Die Studie in Zahlen

Wo haben Sie ihre jetzige Küche gekauft?
1.    Möbelhaus: 38,7 Prozent
2.    Küchenstudio: 31 Prozent
3.    Online: 6,4 Prozent
4.    Sonstiges: 23,9 Prozent


Wo haben Sie ihre jetzige Küche planen lassen?
1.    Küchenstudio/Fachhandel: 30,1 Prozent
2.    Möbelhaus: 29,7 Prozent
3.    Online: 8,1 Prozent
4.    Sonstiges: 32 Prozent