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Tipp: Bei Badsanierung staatliche Förderung prüfen



Altersgerechter Umbau ist teilweise förderfähig  / Förderung muss vor dem Umbau beantragt werden

Hamburg, 05. November 2014. Wer sein Bad modernisieren möchte, sollte überlegen, das Badezimmer gleich barrierefrei zu gestalten und damit altersgerecht. „Viele altersgerechte Umbauten tun dem Design heute keinen Abbruch mehr – und sind darüber hinaus förderfähig“, sagt Bernd Burmeister, Geschäftsführer von Duschmeister.de.

Ob bodengleiche Duschen statt hoher Duschwannen, erleichterte Zugänge durch Schiebetüren oder frei montierte Waschbecken, die bei Bedarf auch mit dem Rollstuhl erreicht werden können: Durch viele Umbauten kann die Immobilie im Alter nicht nur besser genutzt, sondern vor allem länger eigenständig bewohnt werden. Viele Veränderungen lassen sich oftmals im Zuge ohnehin geplanter Renovierungsarbeiten durchführen. „Eine Badezimmersanierung ist zwar mit hohen Kosten verbunden, muss für den Bauherrn allerdings nicht zwangsläufig teuer sein. Denn: Bund und Länder unterstützen den Umbau mit unterschiedlichen Förderprogrammen“, erklärt Burmeister.

Unterstützung durch die KfW
Wer plant, sein Bad zu modernisieren, dem empfiehlt der Badexperte einen Blick auf die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Laut Duschmeister.de unterstützt die KfW Häuslebauer bundesweit mit ihren günstigen Krediten. Wer sein Bad „barrierefrei“ umgestalten möchte, sollte sich informieren, ob die von ihm geplanten Maßnahmen für eine Förderung durch das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ (159) in Frage kommen. Bis 50 000 Euro Kreditsumme zu Konditionen ab 1,00 Prozent effektivem Jahreszins stellt die Förderbank mit diesem Kredit zur Verfügung. „Immobilien sollten zu jeder denkbaren Lebenssituation passen. Egal ob jemand gerade eine Familie gründet, schon an das hohe Alter denkt oder sich einfach mehr Wohnkomfort wünscht“, kommentiert Burmeister. In Sachen Badumbau ist der Kredit der KfW daher eine Option für Häuslebauer aller Altersklassen, die beispielsweise ihre hohen Dusch- und Badewannen gegen bodengleiche Duschen austauschen möchten. Auch wer WC und Waschbecken modernisieren oder die Raumaufteilung seines Bades zugunsten besserer Barrierefreiheit ändern will, ist mit diesem Programm der KfW gut beraten.

Förderung vielerorts auch auf Landesebene
Bei der Badezimmersanierung lohnt es auch, sich vor Ort nach Unterstützern bei der Finanzierung umzusehen. Neben der KfW stellen nämlich viele Bundesländer oder auch einzelne Gemeinden hierfür eigene Mittel bereit. Gemäß Duschmeister.de vergibt nahezu jedes Bundesland Fördermittel für Modernisierungsvorhaben. In manchen Fällen bauen diese unmittelbar auf die Programme der KfW auf. In anderen Ländern unterstützen die Landesbanken bestimmte Sanierungen jedoch auch mit eigenen Programmen und Geldern. Welche Maßnahmen genau gefördert werden und wer als Antragssteller in Frage kommt, ist von Land zu Land stark unterschiedlich. Interessenten rät Duschmeister.de daher in jedem Fall, sich vor einer Sanierung im Internet oder direkt bei den zuständigen Landesministerien und -banken sowie bei Stadt- und Gemeindeämtern zu informieren. Außerdem gilt auf Landesebene: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Förderungen stehen nur zur Verfügung, soweit die Landesmittel im jeweiligen Jahr ausreichen. Einen rechtlichen Anspruch auf Förderung gibt es nicht.

Im Voraus planen
Mit Blick auf die Vielfalt an bundesweiten und lokalen Förderprogrammen sollten sich Interessenten bei einer geplanten Badezimmersanierung im Vorfeld also rechtzeitig und umfassend bei den verschiedenen Förderstellen zu den verfügbaren Finanzierungshilfen informieren. „Die KfW, die eigene Landesbank sowie die lokalen Baubehörden: An diesen drei Stellen sollte jeder hinsichtlich der verfügbaren Fördermöglichkeiten anfragen, der sein Bad in absehbarer Zeit barrierefrei modernisieren möchte“, fasst Burmeister zusammen. „Wichtig ist immer, alle Anträge schon vor dem Beginn der Umbauarbeiten zu stellen. Denn: Abgeschlossene oder bereits begonnene Sanierungen werden in der Regel nicht mehr unterstützt.“