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Immobilienmarkt Wien: Soravia Capital sieht nach stabilem Jahr 2014 auch für 2015 positiven Ausblick



  • Wien avanciert bei Investoren zur Alternative
  • Nachhaltige Wertzuwächse bei Wohneigentum
  • Zuzug sichert Nachfrage nach Objekten und damit Preise

München (10. Dezember 2014). Für die verbleibenden Wochen des Jahres und auch für 2015 erwartet der Kapitaldienstleister Soravia Capital GmbH bei Wohnimmobilien in Wien weiterhin eine überdurchschnittlich positive Entwicklung. „Über alle Preis- und Qualitätssegmente hinweg waren die Preise für Wohnimmobilien in Wien bereits im ersten Quartal 2014 um 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Auch die anderen drei Quartale waren stark. Für 2015 erwarten wir keine Trendwende. Bei Objekten in Spitzenlagen wird die anhaltende Nachfrage die Quadratmeterpreise weiter über die Grenze von 10 000 Euro klettern lassen“, prognostiziert Marc K. Thiel, Geschäftsführer der Soravia Capital GmbH, nach einer Auswertung verfügbarer Marktdaten.

Investments: Wachstum und moderate Preise wecken internationales Interesse

Prognosen deuten darauf hin, dass 2014 ein Rekordjahr am österreichischen Immobilienmarkt markiert. Das Investitionsvolumen ist gemäß CBRE Österreich im dritten Quartal mit 770 Millionen Euro um rund 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Von Januar bis September wurden circa 2,1 Mrd. Euro investiert, bis Ende 2014 werden Immobilieninvestments von insgesamt rund 2,9 Mrd. Euro erwartet. „Österreich hat einen heißen Immobilienherbst erlebt. Wien ist hierbei keine Ausnahme“, kommentiert Thiel. Die Nachfrage nach Immobilien in der österreichischen Hauptstadt ist ungebrochen, da vor allem die Aktienmärkte von Anlegern nach wie vor kritisch betrachtet werden. Gemäß der Soravia Capital GmbH nimmt das Interesse ausländischer Investoren an Projekten in Wien aktuell zu. Anders als die überteuerten Märkte in London, Paris oder vielen deutschen Metropolen biete Wien vielfältige Investmentchancen zu attraktiveren Einstandspreisen und entsprechend besseren Renditen.

Preise: Attraktives Preisniveau und nachhaltige Wertsteigerung

Bei vergleichsweise moderaten Durchschnittspreisen für Neubauten, die gemäß des aktuellen Immobilienpreisspiegels 2014 der Wirtschaftskammer Österreich bei rund 3 873 Euro pro Quadratmeter liegen, sind Wohnimmobilien in der Donaumetropole gefragte Investmentobjekte – besonders gegenüber deutschen Großstädten wie München. Die vergleichsweise geringeren Einstiegspreise versprechen attraktive Renditen, die im Durchschnitt bei 3 Prozent liegen. Gleichzeitig treibt die wachsende Nachfrage nach Wohnraum die Immobilienpreise in Wien weiter an und sichert der Assetklasse Betongold einen nachhaltigen Wertzuwachs. Allein in den vergangenen fünf Jahren sind die durchschnittlichen Quadratmeterpreise bei neugebauten Eigentumswohngen um rund 45 Prozent gestiegen.

„Die steigenden Preise für Eigentumswohnungen sind vor allem dadurch bedingt, dass der Wohnraum in Wien immer knapper wird“, weiß Thiel. Die Wiener Bevölkerung wächst jährlich um 20 000 bis 25 000 Einwohner. Um schritthalten zu können, müssten jedes Jahr 8 500 bis 10 000 neue Wohneinheiten entstehen. Laut Soravia Capital stagniert der Wohnungsneubau jedoch, die erforderliche Neubauquote wurde in den vergangenen Jahren nicht erreicht und die Nachfrage nimmt stetig zu. Bereits 2013 waren deutliche Preissteigerungen bei Neubauten und bei gebrauchten Eigentumswohnungen die Folge. Vor diesem Hintergrund kann auch für 2015 von einer anhaltend positiven Entwicklung auf dem Wiener Wohnungsmarkt ausgegangen werden.