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OKT

Mehr Räume bei gleicher Fläche



  • Käufer achten zunehmend auf Flexibilität von Wohnungsgrundrissen
  • Moderne Hochhäuser ermöglichen individuellen Zuschnitt 


München, 20. Oktober 2015. Ob Bestandswohnung oder Neubau: Da besonders bei Stadtwohnungen Platz rar und teuer ist, individualisieren immer mehr Käufer ihr neues Zuhause durch zusätzliche Trockenbauwände. So lassen sich Wohnungen schnell an neue Lebensbedürfnisse anpassen. Damit das neu gewonnene Zimmer bestmöglich funktioniert, gibt es jedoch einiges zu beachten.
 


„Selbst bei Neubauimmobilien trifft das vielfältige Angebot nicht immer die aktuellen Anforderungen der Interessenten. Wem ein zusätzliches Kinderzimmer oder ein separates Arbeitszimmer fehlt, für den können Pläne heutzutage flexibel angepasst und neue Raumaufteilungen mittels Trockenbauwänden meist problemlos umgesetzt werden“, erklärt Jürgen Schorn, geschäftsführender Gesellschafter der Bauwerk Capital GmbH & Co. KG. Sein Unternehmen ist für die Beratung und Vermarktung des von der LBBW Immobilien entwickelten Münchner Immobilienprojekts FRIENDS verantwortlich. Als Vermarktungsexperte für Immobilien weiß Schorn, welche individuellen Anforderungen Wohnungssuchende an Bauherren stellen und erklärt, wie maßgeschneiderte Wohnungen durch einfache bauliche Maßnahmen Wirklichkeit werden können.


Das Fassadenraster ist entscheidend


Laut Bauwerk Capital sollten sich gerade Wohnungskäufer, die auf Flexibilität und Multifunktionalität setzen, Objekte aussuchen, bei denen Änderungen der Grundrisse jederzeit möglich sind. In modernen Wohntürmen wie den FRIENDS-Towern können Interessenten in vielen der größeren Einheiten schon während der ersten Beratungsgespräche zwischen verschiedenen Grundrissen wählen. Der architektonische Hintergrund: Die Fassaden der beiden Tower heben sich durch spitz zulaufende Logen hervor, die sich über die Gebäude spannen. Die Logen sorgen nach außen für ein markantes Aussehen. Im Inneren schaffen sie lichtdurchflutete Räume und 180 Grad-Ausblicke auf die Stadt und die Alpen. Darüber hinaus sind die großen Glaselemente und das tragende Betongerüst so angeordnet, dass die Fassade den einzelnen Wohneinheiten eine zusätzliche, übergelagerte Struktur gibt. Die Anordnung von Glas- und Stützelementen in der Fassade macht sowohl während des Baus als auch im Nachhinein eine Teilung vieler Wohneinheiten möglich. Durch das Einziehen von Trockenbauwänden wird ein offen geschnittenes Loft somit schnell zur gemütlichen Zwei- bis Dreizimmerwohnung, die später auch wieder zum Loft umgebaut werden kann. Allerdings gilt bei Glasfassaden zu beachten, dass sich in der Regel nicht alle Fenster öffnen lassen. 


Anschlüsse im Auge behalten


Neben den Fenstern muss bei der Planung von zusätzlichen Zimmern auch die Lage sogenannter Erschließungsschächte für Strom, Wasser und Abwasser rechtzeitig bedacht werden. Denn: Während sich Stromanschlüsse einfach in Trockenbauwände legen lassen, kann ein zweites Bad oder ein Hauswirtschaftsraum mit Anschluss für die Waschmaschine nicht überall geplant werden. Jürgen Schorn: „Gerade bei Wasserzu- und -ableitungen ist eine nachhaltige Planung das A und O. An dieser Stelle sind vor allem Bauherren und Architekten in der Pflicht, Wohnungskäufer auch mit Blick auf die Zukunft zu beraten. Denn eine Immobilie sollte sich wechselnden Lebensabschnitten und -bedingungen anpassen können.“


So bietet FRIENDS laut des Vermarktungsexperten gerade mit Blick auf das Thema Anschlüsse einen zukunftsweisenden Impuls. Durch eine kompakte Anordnung von Küche, Bad, WC, Hauswirtschaftsraum und Ankleide in einem Cube-System werden die Erschließungsschächte effizient gebündelt. Roderick Rauert, Geschäftsführer des Projektentwicklers LBBW Immobilien Capital GmbH: „Wir haben uns bei der Planung von FRIENDS sehr bewusst für das Cube-Konzept entschieden. Denn die zentrale Anordnung des Cubes hat entscheidende Vorteile: Sie spart einerseits wertvollen Platz. Zugleich entstehen offene, weitläufige Wohnungen. Zusätzliche Zimmer können zudem um den Cube herum geplant werden. Küche, Bad und WC bleiben also immer auf kurzen Wegen erreichbar, es entstehen keine langen oder schmalen Flure. Der Raum wird optimal genutzt.“


Alternative Möglichkeiten prüfen
 


Allerdings braucht es nicht immer eine Wand, um eine Wohnung neu aufzuteilen. So eignet sich ein großes Bücherregal beispielsweise sehr gut, um einen Wohnbereich von einem Arbeitszimmer abzutrennen. „Auch mit halbhohen Raumteilern oder textilen Trennelementen lässt sich jeder Wohnung schnell eine neue Struktur geben. Diese Lösungen haben gegenüber Trockenbauwänden nicht nur einen potenziellen Kostenvorteil. Sie bieten zudem maximale Flexibilität und lassen sich auch schnell umstellen“, fasst Schorn zusammen. Und: Ob von einer Schreinerei maßangefertigt oder im Fachhandel zusammengestellt – in puncto Auswahl und Preisen stehen Käufern alle Möglichkeiten offen.