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Kundenkontakt 2.0 für Mittelständler: Digitalisierung als Schlüssel zu besserer Kundenansprache



Viele Mittelständler müssen digital nachrüsten / Big Data liefert Lösungen für intelligente Kundenansprache im digitalen Zeitalter


München, 17. Dezember 2015. Suchmaschinen, Apps und Always On-Mentalität: Gerade weil immer mehr Umsatz über das Internet erzeugt wird, stehen kleine und mittelständische Unternehmen zunehmend in der Gefahr, den digitalen Anschluss an ihre Kunden zu verlieren. Während Konzerne ausreichend Kapital und Arbeitskraft in die digitale Transformation ihrer Geschäftsmodelle investieren können, mangelt es kleineren Unternehmen hierfür oft an Ressourcen. Die Münchner Digitalakademie gibt Mittelständlern Hilfestellung, wenn es darum geht, die Herausforderungen des digitalen Wandels zu meistern, digital nachzurüsten und durch intelligente Datenlösungen neue Wege für eine bessere Ansprache und einen nachhaltigeren Kontakt zu ihren Kunden zu gehen.


„Das Internet wird zusehends zum wesentlichen Medium für Konsumenten. Sie shoppen zunehmend online. Außerdem sind immer mehr Menschen mobil ‚always on‘ und erwarten somit auch auf Smartphone oder Tablet Zugang zu den Produkten und Leistungen, die ihnen gefallen. Besonders der Mittelstand ist dadurch in der Pflicht, neue Prozesse zu entwickeln: Es geht nicht nur darum, Kunden an den richtigen Touchpoints, zur richtigen Zeit, mit den richtigen Angeboten abzuholen. Die digitale Herausforderung besteht vielmehr darin, Kundendaten zu sammeln, intelligent auszuwerten und daraus Kundenverhalten abzuleiten und vorherzusehen. Hierfür braucht es allerdings neue, digitale Geschäftsmodelle“, sagt Alexander Sattler, einer der Initiatoren und Partner bei der Digitalakademie.


Das Unsichtbare sichtbar machen


Um die digitalen Voraussetzungen für diese Art der datengestützten Kundenansprache zu schaffen, sehen die Münchner Digitalisierungsexperten gerade bei kleinen und mittelständischen Betrieben noch viel Bedarf, in puncto CRM-Systeme und Business Intelligence Tools nachzurüsten. Sattler: „Damit ihnen keine weiteren Wettbewerbsnachteile entstehen, müssen Mittelständler innovativ sein und ihre Prozesse und Geschäftsmodelle digitalisieren. Ansonsten laufen sie Gefahr, von Internetgiganten und IT-Start-ups vom Markt verdrängt zu werden. Durch ihren digitalen Vorsprung haben diese nämlich immer mehr Möglichkeiten, Nischen, Chancen und Potenziale für sich zu erkennen und mit disruptiven Geschäftsmodellen auf den Markt zu drängen.“


Laut Digitalakademie werden die Art und die Geschwindigkeit, in der Anbieter ihre Kunden mit Informationen und Angeboten ansprechen, den Wettbewerb künftig noch stärker bestimmen. So werden nur jene Angebote oder Produkte am Markt eine Chance haben, denen es gelingt, im Laufe des Einkaufs- und Entscheidungsprozesses überhaupt wahrgenommen und bedacht zu werden. Ein digitales, kanalübergreifendes Kundenbeziehungs-Management und der Einstieg in das Thema Big Data sind daher wichtige Voraussetzungen für Unternehmen, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben. „Nur so lassen sich Kundendaten optimal sammeln, analysieren und nutzen, um maßgeschneiderte Angebote für Kunden zu entwickeln. Ziel der Digitalakademie ist es, den deutschen Mittelstand hierfür mit dem entsprechenden Handwerkszeug und den notwendigen Strategien auszustatten“, fasst Sattler zusammen. So möchte die Initiative Mittelständler nicht nur in Webinaren, Seminaren und Ringvorlesungen über die Chancen und Risiken des digitalen Wandels aufklären. In Workshops möchten die Experten der Akademie zudem mit Entscheidern aus dem Mittelstand individuelle Lösungen für die erfolgreiche digitale Transformation ihres Geschäfts erarbeiten.


Weitere Informationen zur Digitalakademie finden Interessenten hier: www.digitalakademie.org