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Käufer erkundigen sich vermehrt nach dem Energieverbrauch von Immobilien



Immobilienkäufer wollen Nebenkosten sparen und Fördermittel nutzen / Energieeffizienz-Standards nicht übergewichten


München, 16. Februar 2016. Das Thema Energieeffizienz gewinnt bei Immobilienkäufern an Bedeutung. „Bei Verkaufsgesprächen erkundigen sich Käufer immer öfter nach der Energiebilanz“, sagt Emmanuel Thomas, Geschäftsführer des Münchner Bauträgers Concept Bau GmbH. Der erreichte Energieeffizienz-Standard sollte nach Worten des Experten jedoch angesichts der ohnehin strengen Vorgaben nicht überbewertet werden. Eine gute Dämmung sei wichtig, wiege aber nicht schwerer als eine zeitlose Architektur, eine gute Lage und solide Bauweise.


Eine bundesweite, repräsentative Studie zeigt: Vor allem langfristig betrachtet tragen eine gute Wärmedämmung, isolierte Fenster und eine umweltfreundliche Heizungsanlage zur Kostensenkung und somit zur Wertsteigerung einer Immobilie bei. „Interessenten sollten immer einen genauen Blick auf den energetischen Standard ihres Wunschobjektes werfen. Je besser die Energiebilanz, desto mehr Einsparpotenzial besteht auf lange Sicht bei den Nebenkosten. Bei unseren Neubauprojekten achten wir daher stets auf einen niedrigen Energieverbrauch“, sagt Thomas. Der Standard für ein KfW-Energieeffizienzhaus 70, 55 oder gar 40 ist jedoch nicht das Maß aller Dinge – da die Bau- und damit Kaufkosten je nach Klasse überproportional ansteigen können.


So bleibt die Lage für den Wert eines Objektes laut Concept Bau maßgeblich entscheidend: „In München sind es vor allem die zentrumsnahen Bezirke, die bei den Käufern sehr beliebt sind“, erklärt Thomas. Die Stadtteile Moosach oder Pasing zeigen jedoch, dass auch einstige Randbezirke in den Fokus rücken. Aktuell realisiert Concept Bau vier Neubauprojekte mit insgesamt 318 Wohneinheiten in den zentrumsnahen Stadtteilen Bogenhausen, Ludwigsvorstadt und Moosach. Weitere Projekte befinden sich derzeit in Planung.