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Investorenstudie: Immobilienkäufer wollen heute mehr als nur vier Wände



  • Bei Wohnbauimmobilien in Metropolen suchen Investoren laut wissenschaftlicher Studie die Kombination aus urbaner Lage, guter Architektur und modernen Services.
  • Käufer erwarten bessere Vermietbarkeit und Wertentwicklung bei besonderen Objekten

München, 23.05.2015. Wie eine aktuelle Studie der LBBW Immobilien Capital GmbH unter Begleitung des Finanzwissenschaftlers Professor Dr. Klaus Fleischer zeigt, punkten Immobilienprojekte heutzutage bei Anlegern nicht nur durch gute Architektur oder Lage allein. Am Beispiel des Münchner Immobilienprojektes FRIENDS etwa wird deutlich: Durch die Kombination aus anspruchsvoller Formensprache, effektiver Flächennutzung und die Übersetzung von Gesellschaftstrends in den Immobilienbereich hebt sich das Projekt bereits vor Fertigstellung für gut 87 Prozent der Befragten von anderen Bauvorhaben in München ab. 85 Prozent der Käufer erwarten sogar, dass ein Immobilienprojekt wie FRIENDS ein neuartiges Lebensgefühl für die Bewohner eröffnet. „Die Zinspolitik sorgt zwar generell für eine hohe Immobiliennachfrage. In diesem Boom trennt sich jedoch für Investoren die Spreu vom Weizen durch viele Faktoren“, sagt Jürgen Schorn, geschäftsführender Gesellschafter der Bauwerk Capital GmbH & Co. KG., die für die Beratung und Vermarktung von FRIENDS verantwortlich zeichnet. 

Wenige Monate vor Fertigstellung des deutschlandweit beachteten Neubaus der LBBW Immobilien im Münchner Westen haben die Projektverantwortlichen in einer quantitativen Untersuchung 117 der rund 230 Käufer befragt, warum sie in FRIENDS investiert haben. Jürgen Schorn: „Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass sich die Investoren von  den Besonderheiten des Projektes – also der Kombination von Services, einem auf dem Sharing-Trend sowie internationalen Einflüssen basierenden Wohnkonzept und innovativer Architektur – einen ideellen wie auch einen finanziellen Mehrwert erwarten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie ihre Wohnung selbst beziehen oder vermieten möchten.“

Fast die Hälfte der befragten Eigennutzer und Kapitalanleger bewertet den Kaufpreis durch die gebotenen Mehrwerte als angemessen. 60,1 Prozent haben in FRIENDS investiert, weil sie die Wohnungen aufgrund des innovativen Gesamtkonzeptes im Vergleich zu anderen Immobilienprojekten für besser vermietbar halten. 40,7 Prozent haben eine oder mehrere Einheiten zur Eigennutzung oder Vermietung gekauft, da sie sich aufgrund der zusätzlichen Services und der Sharing-Flächen einen höheren Wertzuwachs beziehungsweise höhere Mieteinnahmen im Vergleich zu anderen Immobilienprojekten errechnen.

Immobilienkauf bei FRIENDS: 58 Prozent Kopf, 37 Prozent Bauch

Der Immobilienkauf bei besonderen Objekten ist laut Studie für viele Anleger eine Entscheidung von Kopf und Bauch. 58 Prozent der Befragten erklärten, dass der Kauf ihrer Wohnung im Immobilienprojekt FRIENDS maßgeblich von rationalen Faktoren beeinflusst wurde. Für 36,6 Prozent war der Kauf eine emotionale Entscheidung.

In der Studie wurde darüber hinaus abgefragt, welche besonderen Features des Projektes die Kaufentscheidung am meisten beeinflusst haben. Die gemeinsame Nutzung der Dachterrassen, die sich auf jedem der beiden 53 Meter hohen Türme befinden und mit denen der Sharing-Gedanke konsequent am höchsten Gut ausgerichtet wurde, war für 80 Prozent am ehesten kaufentscheidend. Die Aussicht auf einen Keeper, der sich tagsüber beispielsweise um den Wäscheservice oder die Paketannahme kümmert, bewog 42,8 Prozent dazu, sich eine Einheit zu sichern. Das spezielle Cube-System, in dem Küche, Hauswirtschaftsraum, Bad, WC und Ankleide kompakt in den Wohnungen angeordnet werden, spielte für knapp jeden Dritten (28,2 Prozent) eine Rolle beim Erwerb. Weitere Services und Innovationen wie ein Fitnessraum für alle, die separat verfügbaren gut durchlüfteten Storage-Flächen für Saisonkleidung und Sportgeräte oder auch die Kitchenlounge zum Buchen bei größeren Feierlichkeiten waren ebenso für mindestens jeden Zehnten kaufentscheidend.

Methodik: Kombination aus qualitativer und quantitativer Sozialforschung

Die Käuferbefragung FRIENDS vereint sowohl Elemente der qualitativen als auch der quantitativen Sozialforschung. Am Beginn der Untersuchung stand eine Gruppendiskussion mit Käufern und Kaufinteressenten, für die in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Klaus Fleischer zunächst ein Gesprächsleitfaden entwickelt wurde. Die Gruppendiskussion fand im März 2016 in München statt. Durch die mehrstündige Veranstaltung führte Professor Dr. Fleischer. Die Ergebnisse wurden zusammengefasst und im Rahmen eines Thesenpapiers verdichtet.

Basierend auf diesen Thesen wurde ein Fragebogen für die anschließende Online-Umfrage entwickelt. Diese verfolgte nicht nur das Ziel, basierend auf der Gruppendiskussion entwickelte Annahmen zu bestätigen beziehungsweise zu widerlegen. Vielmehr sollten zugleich belastbare Zahlen erhoben werden, warum genau Anleger in das Immobilienprojekt FRIENDS investiert haben – und nicht in andere Objekte. Die Online-Befragung nach dem CAWI-Verfahren wurde im März 2016 durchgeführt. Bauwerk Capital hat hierfür 230 Käufer per E-Mail angeschrieben. Die E-Mail enthielt einen Link zur anonymisierten Befragung. Insgesamt beteiligten sich an der Online-Umfrage 117 Käufer, was einer Rücklaufquote von rund 51 Prozent entspricht und als sehr gut zu bewerten ist. Die Auswertung der Studie fand im April 2016 statt.