01
SEP

Trotz Sommerferien: Tanken im August etwas günstiger



  • Gegenüber Juli fallen Benzin- und Dieselpreise im Schnitt um einen Cent pro Liter
  • Zum Monatsende ziehen Preise deutlich an
  • Super E10 und Diesel in Düsseldorf, Bochum und Hannover am günstigsten

 

 

Nürnberg, 1. September 2016. Sprit hat sich im August nochmals leicht verbilligt. Obwohl die meisten Bundesländer Sommerferien hatten, sind die Preise für Super E10 und Diesel gegenüber dem Vormonat im Schnitt um jeweils rund einen Cent gefallen – eine Entwicklung, die insbesondere auf die niedrigen Rohölpreise zu Monatsbeginn zurückzuführen ist. Durchschnittlich zahlten Kraftfahrer im August 1,27 Euro pro Liter Super E10 und 1,07 Euro pro Liter Diesel. Das zeigt die aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsportals clever-tanken.de.

 

„Trotz der für Autofahrer erfreulichen Gesamtentwicklung: Der Blick auf den Monatsverlauf zeigt, dass die Kraftstoffpreise Woche für Woche gestiegen sind. Zum einen spiegelt das die Entwicklung der Rohölpreise wider. Zum anderen hat der Euro gegenüber dem Dollar an Wert verloren. Das könnte sich im September an den Zapfsäulen weiter auswirken“, sagt Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de.

 

Entsprechend des monatlichen clever-tanken-Rankings der 20 größten Städte Deutschlands tankten Autofahrer Super E10 am günstigsten in Düsseldorf (1,2352 Euro pro Liter), Bochum (1,2424 Euro) und Hannover (1,2436). Auch Dieselfahrer sparten in diesen drei Städten am deutlichsten. So zahlten die Düsseldorfer durchschnittlich 1,0298 Euro pro Liter, die Bochumer 1,0424 Euro und die Hannoveraner 1,0427 Euro.

 

Am teuersten hingegen war Super E10 in Bremen (1,2794 Euro pro Liter), Dresden (1,2683 Euro) und Köln (1,2648 Euro). Bremen führt damit zum fünften Mal in Folge die Spitze der teuersten Tankstädte an. Hier kostete vier Mal Auftanken à 60 Liter Super E10 etwa 307 Euro und damit gut 10,60 Euro mehr als in Düsseldorf. Für Dieselfahrer war das Tanken im August am teuersten in Bremen (1,0790 Euro), Dresden (1,0708), Stuttgart und Leipzig (beide 1,0677 Euro).   

 

„Entgegen vieler Prognosen im Juli sind die Preise für Rohöl im August nicht weiter gefallen, sondern haben angezogen. So kostete ein Barrel der Nordseeölsorte Brent Anfang August noch rund 42 US-Dollar – und war damit in ein Drei-Monats-Tief gerutscht. Im Monatsverlauf aber kletterte der Preis zeitweilig über die 50-Dollar-Marke. Das wird sich zeitversetzt im September an den Tankstellen auswirken. Um dennoch zu sparen, sollten Autofahrer die Preise entlang der Fahrstrecken regelmäßig vergleichen und nicht am Mittag sowie in den späten Abendstunden tanken, wenn die Preise am höchsten sind.“

http://www.scrivo-pr.de/pictures/file_1472728457-566bbf42c765c2eee2d09ca0f3f80887.jpg