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SEP

Nach knapp drei Monaten Vorverkauf bereits über 30 Prozent der Wohnungen im Münchner Projekt „anders wohnen 1“ verkauft



•    Münchner Grund und Baywobau realisieren in Pasing-Obermenzing das erste Objekt im neuen Stadtquartier Paul-Gerhardt-Allee
•    Großes Interesse an den 1- bis 4-Zimmerwohnungen
•    Oberirdische Abbrucharbeiten sind nahezu abgeschlossen

München, 6. September 2016. Gut drei Monate nach Beginn des Vorverkaufs für den ersten Abschnitt des Bauvorhabens „anders wohnen“ an der Peter-Anders-Straße im Münchner Stadtbezirk Pasing-Obermenzing sind bereits 30 Prozent der 172 Eigentumswohnungen verkauft. Die oberirdischen Abbrucharbeiten sind nahezu abgeschlossen. Mit der Erteilung der Baugenehmigung rechnet der Projektentwickler anders wohnen GmbH bis Ende 2016. Der Baubeginn ist für Anfang 2017 geplant, die Fertigstellung für Frühjahr 2019. Die anders wohnen GmbH ist eine Projektgesellschaft von Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH – eine Tochtergesellschaft der UBM Development AG – und Baywobau Immobilien AG.

„anders wohnen“ entsteht auf dem Areal der so genannten Münchner Adressen – vier Quartiere, die seit 2004 zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Stadtteil Pasing auf stillgelegten Arealen der Bahn umgesetzt werden: Arnulfpark, Am Hirschgarten, Schlossquartier und Paul-Gerhardt-Allee. Insgesamt werden in dem circa 34 Hektar großen Quartier Paul-Gerhardt-Allee 13 Bauprojekte mit rund 240.000 Quadratmetern Geschossfläche errichtet. Neben Wohnraum sind Gewerbe- und Einzelhandelsflächen, fünf Kindertagesstätten, eine Schule und verschiedene Spielplätze geplant.

Mit „anders wohnen“ realisieren die Münchner Grund und Baywobau hier in zwei Bauabschnitten eine Wohnanlage mit etwa 430 Einheiten. Damit gehört das Ensemble zu einem der aktuell größten Wohnungsbauprojekte in München. Im ersten Bauabschnitt entstehen drei Punkthäuser sowie acht Häuser in der Randbebauung mit insgesamt 172 Eigentumswohnungen. „Das Besondere: Das Grundstück für die elf Gebäude befindet sich direkt an einem weitläufigen öffentlichen Park, den die anders wohnen GmbH für die Stadt realisiert. Er wird über Durchgänge mit dem grünen Innenhof der Wohnanlage verbunden. Eine solche Lage ist innerstädtisch selten zu finden“, sagt Baywobau-Vorstand Alexander Hofmann.

In den Gebäuden hat das Münchner Architekturbüro Meck einen unkonventionellen Wohnungsmix geplant. So sind die 30 bis 130 Quadratmeter großen Einheiten zwar offen gestaltet, sie werden aber durch unterschiedlich angeordnete Trennwände und Wandscheiben unterteilt, sodass teilweise asymmetrische Schnitte entstehen. Nahezu alle Wohnungen verfügen über Loggien, die zum ruhigen und begrünten Innenhof ausgerichtet sind. Dieser wiederum liegt unter dem Niveau der Erdgeschosswohnungen. Dadurch grenzen sich die Terrassen der unteren Wohnungen von den gemeinschaftlich genutzten Flächen des Innenhofes ab – was für mehr Privatsphäre sorgt. In den Dachgeschosswohnungen der drei Punkthäuser sorgen großzügige Terrassen für ein Gefühl von Weite und in das Dach eingelassene Fenster für lichtdurchflutete Räume.

Nachts lassen sich alle Wohnungen durch Senkrechtmarkisen aus Textil verdunkeln. Alexander Hofmann: „Wir haben uns sehr bewusst gegen übliche Rollladen-Systeme entschieden. Zum einen erzeugt die dunkelrote Farbe der Markisen einen auffälligen Kontrast zum warmen Grauton der strukturierten Putzfassade. Zum anderen ist das spezialimprägnierte Gewebe sehr witterungsbeständig und wenig schmutzanfällig. Darüber hinaus sind Stoffmarkisen in München selten. Sie tragen damit den Leitsatz ‚anders wohnen‘ konsequent nach außen.“ Gestützt wird dieses Anderssein durch die unterschiedlichen Höhen der acht Gebäude in der Randbebauung. Zwischen drei bis fünf Obergeschossen sind diese hoch und sorgen so für Spannung beim Betrachter.

Über Aufzüge gelangen die Bewohner aus allen Etagen in die Tiefgarage. Hier sind neben den überwiegenden Einzelstellplätzen auch zwei gemeinschaftliche Extrastellplätze mit Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge geplant. Und: „anders wohnen“ wird nach KfW 55-Standard errichtet, wobei die Anforderungen der zum 1. Januar 2016 verschärften Energieeinsparverordnung 2014 übertroffen werden: Der Jahres-Primärenergiebedarf ist mindestens 20 Prozent niedriger, der Wärmeverlust über die Gebäudehülle mindestens 30 Prozent geringer als vorgeschrieben.