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Rundhairum abgesichert: Professionelle WLAN-Hotspots für Friseure



Schnittstelle 4.0: Salons setzen zunehmend auf offenes und kostenloses Internet für ihre Kunden / Hotspot-Anbieter ermöglicht mit digitalem Lesezirkel Zugang zum digitalen Kiosk mit 150 Tageszeitungen und Magazinen / Professionelle Einrichtung und rechtliche Absicherung bleiben auch nach Urteil zur Störerhaftung im Sommer 2016 wichtig


Berlin, 1. Dezember 2016. Weil ein öffentlicher WLAN-Hotspot für Kunden viele Vorteile mit sich bringt, setzen immer mehr Friseursalons auf offenes Internet. „Ein frei zugänglicher Internetzugang ist eine Bereicherung. Der Service geht weit über das Anbieten des Internets hinaus. Friseure eröffnen sich eigene Werbeplattformen und die Möglichkeit zum zusätzlichen Kundendialog“, sagt Maximilian Pohl, Geschäftsführer und Mitgründer von MeinHotspot. Selbst die Einbindung eines digitalen Lesezirkels, womit Kunden viele Magazine und Tageszeitungen kostenlos nutzen können, ist kein Problem. Basisvoraussetzung ist nach seinen Worten jedoch ein professionelles WLAN-System, das Kassensystem und eigene Daten sowie vor Abmahnungen schützt.


Werbung und Markenaufbau verbessern


Nach der Installation eines professionellen Netzes eröffnen sich diverse Möglichkeiten. Schon beim Einloggen können Friseure die Aufmerksamkeit ihrer Kunden auf neue Angebote und zusätzliche Leistungen richten, indem sie diese direkt auf der Login-Seite des WLANs platzieren. „So wird unter Umständen doch noch die ein oder andere zusätzliche Behandlung oder ein ergänzendes Produkt mitgenommen, die auf dem Bild so verlockend aussehen“, erklärt Pohl. Über die Login-Seite des WLAN-Hotspots kann zudem Werbung für den Salon geschaltet werden, wodurch sich die Marke stärken und der Markenauftritt verbessern lässt.


Wartezeit ist digitale Lesezeit


Ein professionelles Hotspotsystem ermöglicht Friseuren darüber hinaus Zugang zu digitalen Leserzirkeln. MeinHotspot beispielsweise kooperiert mit dem Anbieter sharemagazines. Über den digitalen Leserzirkel können Kunden während der Wartezeit über 150 verschiedene Onlineausgaben von Zeitungen und Magazinen durchblättern. „Durch Online-Medienangebote erhöht sich einerseits die Aufenthaltsqualität für den Kunden. Andererseits empfinden es Kunden als Mehrwert, wenn sie beim Friseur hochwertige Zeitschriften lesen können, die sie sich sonst nicht kaufen würden – wie etwa Hideaways, 11 Freunde oder bestimmte Tageszeitungen“, sagt Pohl.


Kundenbindung und Feedback


Eine weiteres Argument für öffentliches Internet im Wartebereich ist das Social-Media Marketing. Denn: Die Kunden  werben  auf verschiedenen populären Netzwerken automatisch für den jeweiligen Salon, indem sie mit Geo-Tags am entsprechenden Ort einchecken, oft mit Bild oder Kommentar. „Kunden-WLAN hilft dabei sowohl neue Facebook-Fans wie auch Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, indem sie direkt auf diese Möglichkeit hingewiesen werden“, sagt Pohl. Dadurch kann der Kontakt zum Kunden aufrechterhalten werden, selbst wenn er den Salon verlassen hat. Zudem kann der Friseur den Kunden auf diese Weise mit Neuigkeiten versorgen – ein praktischer Weg, sich immer mal wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Ein weiterer Grund, warum viele Haarstudios auf WLAN-Marketing setzen, ist laut MeinHotspot der zunehmende Wunsch der Kunden, Bewertungen abzugeben. „Zufriedene Kunden äußern sich ja eher selten und Kritik wird leider oft direkt öffentlich gepostet“. WLAN-Hotspots mit Kundenfeedback erreichen die Nutzer dagegen direkt vor Ort, weswegen glückliche Kunden eher kommentieren und unzufriedene Kunden ihr Feedback direkt an den Betreiber loswerden können – statt später öffentlich in den sozialen Netzwerken. Ebenso können Kunden auf der MeinHotspot-Portalseite direktes Feedback abgeben, das nicht öffentlich ist, sondern in Form einer Statistik von dem Geschäftsführer eingesehen werden kann.


Absicherung unentbehrlich


Pohl: „Da heutzutage jeder sein stets knappes Datenvolumen für das mobile Internet im Hinterkopf hat, wird freies WLAN dankbar angenommen.“ Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Störerhaftung empfiehlt der WLAN-Experte Maximilian Pohl jedoch diverse Sicherheitsmaßnahmen. „Professionelle Hotspot-Systeme sorgen dafür, dass die IP-Adresse des Betreiberanschlusses nach außen hin nicht sichtbar ist. So kann der Betreiber bei einer Rechtsverletzung durch Dritte auch künftig nicht ermittelt werden.“
Außerdem rückt das Thema Datensicherheit bei Hotspots immer mehr in den Fokus, weil Anwendungen wie etwa iPad-Kassensysteme ebenfalls über WLAN betrieben werden. „Ein professionell eingerichtetes WLAN-Netz isoliert das Netzwerk des Betreibers und einzelne Geräte voneinander und bietet gleichzeitig Schutz vor Viren und Hackerangriffen.“