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Autohäuser und Werkstätten geben bei professionellen WLAN-Hotspots zunehmend Gas



Immer mehr Händler bieten offenes und kostenloses Internet für ihre Besucher / Social-Media Marketing und direktes Feedback vor Ort/ Professionelle Einrichtung und rechtliche Absicherung bleiben auch nach Urteil zur Störerhaftung im Sommer 2016 wichtig  
 
Berlin, 21. Dezember 2016. Wartezeiten effektiv nutzen während des Räderwechsels oder bis der nächste Serviceberater frei wird. Weil ein öffentlicher WLAN-Hotspot für Kunden einige Vorteile mit sich bringt, setzen immer mehr Autohäuser auf offenes Internet. „Ein frei zugänglicher Internetzugang ist ein Serviceplus. Dies geht weit über das Anbieten des Internets hinaus. Autohausbetreiber eröffnen sich damit eigene Werbeplattformen und die Möglichkeit zum zusätzlichen Dialog mit ihren Kunden“, sagt Maximilian Pohl, Geschäftsführer und Mitgründer von MeinHotspot. Basis ist nach seinen Worten jedoch ein WLAN-System, das Kassensystem und eigene Daten sowie vor Abmahnungen schützt.
 
Angebot erweitern und Werbung schalten 
 
Die Möglichkeit, vor Ort im Netz bequem surfen zu können, gehört immer öfter zum Angebot eines dienstleistungsorientierten Kfz-Betriebs. Schon das WLAN-Schild am Eingang zeigt: Wir möchten unseren Kunden einen vollständigen Service bieten und legen viel Wert darauf, daß sie sich während ihres ganzen Aufenthalts wohlfühlen.
Nach der Installation eines professionellen Netzes eröffnen sich für Händler und Werkstätten diverse Möglichkeiten. Schon beim Einloggen können Betreiber die Aufmerksamkeit ihrer Kunden auf neue Angebote und zusätzliche Leistungen richten, indem sie diese direkt auf der Login-Seite des WLANs platzieren. „Ob Scheibenversicherung, Urlaubscheck oder eine Rabattaktion für Kindersitze: Durch zielgerichtete Werbung werden unter Umständen weitere Finanzdienstleistungen oder ergänzende Produkte wahrgenommen, die auf der Seite so verlockend dargestellt sind“, erklärt Pohl. Über die Login-Seite des WLAN-Hotspots kann zudem Werbung für das Autohaus geschaltet werden, wodurch sich die Marke stärken und der Markenauftritt verbessern lässt.
 
Mehr Feedback und Kundenbindung 
 
Eine weiteres Argument für öffentliches Internet im Autohaus ist das Social-Media Marketing. Denn: Die Besucher werben auf verschiedenen populären Netzwerken automatisch für das jeweilige Geschäft, indem sie mit Geo-Tags am entsprechenden Ort einchecken, oft mit Bild oder Statusmeldung. „Besucher-WLAN hilft dabei sowohl neue Facebook-Fans wie auch Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, indem sie direkt auf diese Möglichkeit hingewiesen werden“, sagt Pohl. „Das Thema Auto ist hochemotional. Gerade, wenn im Autohaus oder in der Werkstatt noch besondere Fahrzeuge stehen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Autobegeisterte diese fotografieren und in sozialen Netzen teilen.“
Ein weiterer Grund, warum immer mehr Autohäuser auf WLAN-Marketing setzen, ist laut MeinHotspot der zunehmende Wunsch der Kunden, Bewertungen abzugeben. „Zufriedene Kunden äußern sich ja eher selten und Kritik wird leider oft direkt öffentlich gepostet“. WLAN-Hotspots mit Kundenfeedback erreichen die Nutzer dagegen direkt vor Ort, weswegen glückliche Kunden eher kommentieren und unzufriedene Kunden ihr Feedback direkt an den Betreiber loswerden können – statt später öffentlich in den sozialen Netzwerken. Ebenso können Kunden auf der MeinHotspot-Portalseite direktes Feedback abgeben, das nicht öffentlich ist, sondern in Form einer Statistik von dem Geschäftsführer eingesehen werden kann. Ferner kann auch der Kontakt zum Kunden aufrechterhalten werden, selbst wenn er das Autohaus verlassen hat. Der Betreiber kann auf diese Weise die Kunden auch mit Neuigkeiten versorgen – ein praktischer Weg, sich immer mal wieder ins Gedächtnis zu rufen.
 
Absicherung unentbehrlich
 
Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Störerhaftung empfiehlt der WLAN Experte Maximilian Pohl jedoch diverse Sicherheitsmaßnahmen. „Professionelle Hotspot-Systeme sorgen dafür, dass die IP-Adresse des Betreiberanschlusses nach außen hin nicht sichtbar ist. So kann der Betreiber bei einer Rechtsverletzung durch Dritte auch künftig nicht ermittelt werden“, erklärt Pohl. „Ein einfacher Router für den Heimbedarf reicht da nicht aus, vielmehr wird ein Controller benötigt, der beispielsweise das Kassensystem unterstützt.“ Die immer stärkere Vernetzung der Fahrzeuge selbst ist ein weiteres Sicherheitsthema. Außerdem rückt das Thema Datensicherheit bei Hotspots immer mehr in den Fokus, weil zahlreiche Anwendungen ebenfalls über WLAN betrieben werden. „Ein professionell eingerichtetes WLAN-Netz isoliert das Netzwerk des Händlers und einzelne Geräte voneinander und bietet gleichzeitig Schutz vor Viren und Hackerangriffen.“