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Free WiFi – das zunehmend wichtige Schild im Fahrschulprogramm



Mit offenem WLAN können Fahrschulen Generation Facebook erreichen und für eigene Werbung nutzen / Viele Schulen setzen daher zunehmend auf offenes und kostenloses Internet für ihre Schüler / Verbesserung des Unterrichts und des Lernens / Professionelle Einrichtung und rechtliche Absicherung bleiben nach Urteil zur Störerhaftung wichtig
 
Berlin, 17. Januar 2017. Hilfsmittel für das Theorieunterricht im Internet suchen, ein Video-Tutorial zum Thema Linksabbiegen ansehen, zusätzliche Praxisstunden buchen: Weil ein WLAN-Hotspot in Fahrschulen immer wichtiger wird, setzen Betreiber zunehmend auf offenes Internet. „Frei zugängliches Internet ist in Fahrschulen mittlerweile kein Luxus, sondern der Schlüssel zur digitalen Zukunft in Sachen Führerscheinerwerb“, erklärt Maximilian Pohl, Geschäftsführer und Mitgründer von MeinHotspot. Voraussetzung bleibt nach seinen Worten ein professionelles WLAN-System, das Netzwerk, sowie eigene Daten vor Missbrauch und Abmahnungen schützt und sich zentral steuern lässt.
 
Mehr Feedback und Kontakt zu den Schülern 
 
Ein Grund, warum immer mehr Fahrschulen auf WLAN-Marketing setzen, ist laut MeinHotspot der zunehmende Wunsch der Fahrschüler, Bewertungen abzugeben. Laut einer Erhebung nutzt allein jeder vierte Jugendliche im Alter von 18 bis 25 Jahren die Social-Media-Plattform Facebook, die maßgeblich von geteilten Inhalten und Meinungen lebt. Andere Social-Media-Plattformen stehen in der Altersgruppe in der Gunst noch weiter oben. Pohl: „Die meisten Kursteilnehmer sind jung und haben ein Facebook-Profil auf dem sie zahlreichen Freunden mitteilen, was sie gerade vor Ort erleben.“ Die Nutzerzahlen passen exakt zur Zielgruppe, die Fahrschulen erreichen wollen und müssen. Laut Statistik machen 90 Prozent aller bis zu ihrem 25. Geburtstag ihre Fahrerlaubnis.
 
Dabei gilt: „Zufriedene Fahrschüler äußern sich ja eher selten und Kritik wird leider oft direkt öffentlich gepostet“, so Pohl. WLAN-Hotspots mit einer Feedback Option erreichen die Nutzer dagegen direkt beim Einloggen, weswegen glückliche Fahrschüler eher kommentieren und unzufriedene ihr Feedback direkt an den Betreiber loswerden können – statt später öffentlich in den sozialen Netzwerken. Ebenso können Fahrschüler auf der MeinHotspot-Portalseite direktes Feedback abgeben, das nicht öffentlich ist, sondern in Form einer Statistik von dem Geschäftsführer eingesehen werden kann.
 
Informationsquellen und Unterrichtsbeteiligung
 
Nach der Installation eines professionellen Netzes eröffnen sich sowohl für Fahrschüler wie auch für die Betreiber diverse Möglichkeiten. „Digital lernen und arbeiten ist in der heutigen Zeit ein Muss geworden. Mittels eines WLANs erhalten Fahrschüler freien Zugang zu Informationsquellen, die sie gezielt zu Lernzwecken einsetzen können“, erklärt Pohl und fügt hinzu:, „Online gibt es viele Lernprogramme und Apps“. Darüber hinaus kann die Fahrschule via Inter– oder Intranet außerhalb der jeweiligen Fachstunde relevante Informationen bereitstellen oder auf anstehende Termine und zusätzliche Angebote aufmerksam machen. Der Netzzugang wird damit zum Katalysator, sowohl die Unterrichtsbeteiligung der Schüler wie auch den Markenaufbau der Fahrschule zu fördern.
 
„Schuleigenes-WLAN ist sowohl für Fahrschüler wie auch für Fahrlehrer wichtig. Es fördert den internen Austausch, indem beide Seiten direkt auf die Feedback-Funktionen auf der Startseite hingewiesen werden“, erläutert Pohl. Dadurch lässt sich der Kontakt zwischen Schüler und Lehrer auf zusätzliche Weise intensivieren. Regelmäßige Rückmeldungen ermöglichen es etwa, den Unterricht durch Feedback schrittweise zu verbessern.
 
Sicherheit unentbehrlich
 
Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Störerhaftung im Sommer 2016 empfiehlt der Experte jedoch diverse Sicherheitsmaßnahmen. „Professionelle Hotspot-Systeme sorgen dafür, dass die IP-Adresse des Betreiberanschlusses nach außen hin nicht sichtbar ist. So kann der Betreiber bei einer Rechtsverletzung durch Dritte auch künftig nicht ermittelt werden“, erklärt der WLAN-Experte Maximilian Pohl.
 
Außerdem rückt das Thema Datensicherheit bei Hotspots immer mehr in den Fokus, weil zahlreiche Anwendungen ebenfalls über WLAN betrieben werden. „Ein professionell eingerichtetes WLAN-Netz isoliert das Netzwerk des Betreibers und einzelne Geräte voneinander und bietet gleichzeitig Schutz vor Viren und Hackerangriffen.“