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FEB

Kraftstoffpreise ziehen im Januar weiter an



• Preise für Super E10 und Diesel so teuer wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr
• Teuerste Stadt für Super E10 ist Frankfurt am Main, günstigste ist Leipzig
• Dieselfahrer zahlten am meisten in Stuttgart und am wenigsten in Hamburg

Nürnberg, 1. Februar 2017. Das Jahr 2017 startet für Autofahrer teuer: Durchschnittlich 1,354 Euro kostete der Liter Super E10 im Januar – und damit gut 2 Cent mehr als im Dezember, dem bereits teuersten Tankmonat des Jahres 2016. Auch Dieselfahrer zahlten mit durchschnittlich 1,176 Euro pro Liter deutlich mehr als im Dezember, nämlich rund 1,6 Cent. Diese Entwicklung zeigt die aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes clever-tanken.de.

„Im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt der Preisanstieg im Januar 2017 noch deutlicher aus: Rund 13 Cent mehr als im Januar 2016 kostetet der Liter Super E10 und rund 20 Cent mehr der Liter Diesel“, sagt Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de. Zuletzt waren die Preise so hoch im Sommer 2015.

Teuerster Tanktag war der erste Tag des neuen Jahres. 1,384 Euro kostete an Neujahr der Liter Super E10, 1,214 Euro der Liter Diesel. Im Monatsverlauf sanken die Preise dann zwar im Mittel von Woche zu Woche. Dennoch bewegten sie sich auf hohem Niveau.

Am günstigsten tankten Kraftfahrer laut des monatlichen clever-tanken-Rankings der 20 größten deutschen Städte Super E10 im Schnitt in Leipzig (1,3314 Euro pro Liter), Essen (1,3316 Euro) und Düsseldorf (1,3320 Euro). Die drei teuersten Super E10-Tankstädte des neuen Jahres waren Frankfurt am Main (1,3641 Euro), Bielefeld (1,3607 Euro) und Dresden (1,3556 Euro). Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer in Frankfurt 327,38 Euro und somit 7,85 Euro mehr als im günstigen Leipzig.

Dieselfahrer bezahlten im Schnitt am wenigsten in Hamburg (1,1465 Euro), Leipzig (1,1474 Euro) und Essen (1,1478 Euro). Am meisten zahlten sie in Stuttgart (1,1842 Euro), Mannheim (1,1782 Euro) und Dresden (1,1769 Euro).

Ob sich der Trend zu teuren Kraftstoffpreisen fortsetzen wird, ist nach den Worten von Steffen Bock aktuell schwer abzuschätzen: „Die Ölpreise haben zum Jahresende 2016 so stark angezogen wie seit 2009 nicht mehr. Im Januar 2017 sind sie dann aber im stetigen Wechsel gefallen und gestiegen. Dafür sind zum einen Hinweise auf eine steigende US-Produktion verantwortlich, zum anderen die Förderkürzung des Ölkartells Opec, die seit Beginn des Jahres 2017 gilt. Inwiefern diese aber tatsächlich umgesetzt wird, ist noch fraglich.“

Bock rät Autofahrern dazu, regelmäßig die Preise entlang ihrer geplanten Fahrtrouten via App, Navigationsgerät oder dem Internet zu vergleichen und so in jedem Fall Geld zu sparen. Wer dabei auf clever-tanken.de vertraut, setzt auf den Marktführer unter den Benzinpreis-Vergleichsportalen. Denn wie eine aktuelle Auswertung zeigt, gab es im Dezember 2016 rund 16,8 Millionen Zugriffe. Dabei fallen rund 70 Prozent allein auf die App, die seit dem Relaunch im Oktober 2014 ihre Nutzerzahlen fast verdreifacht hat.