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Liebe schenken für die Waldindianer: München spendet zum Valentinstag und rettet die Zukunft von tausenden Menschen



Liebe schenken für die Waldindianer: München spendet zum Valentinstag und rettet die Zukunft von tausenden Menschen

Dringender Spendenaufruf für anerkanntes Regenwaldprojekt in Ecuador / Hilfsorganisation AMAZONICA engagiert sich seit mehr als 30 Jahren

München, 10. Februar 2017. Am Valentinstag können Verliebte gemeinsam Zeit verbringen und gleichzeitig etwas Gutes tun. Der Fotograf York Hovest ist im Rahmen der National Geographic Vortragsreihe „Hundert Tage Amazonien“ in München zu Gast. Am 14.02.2017 präsentiert er im Tagungszentrum Kolpinghaus eine Multivisionsshow seiner Expedition. Die Bilder veranschaulichen das Leben im Amazonas auch von seiner schwierigen Seite. 2016 hatten Parasiten den größten in traditionellem Stil gebauten und modern ausgestatteten Gebäudekomplex im Regenwald Ecuadors zerstört. Zum Valentinstag hofft die Hilfsorganisation AMAZONICA auf die Spendenbereitschaft der Münchner für den Wiederaufbau.

Seit 30 Jahren kämpft die Münchner Verlegerin Mascha Kauka Seite an Seite mit den indigenen Völkern für den Erhalt des größten Waldkökosystems der Erde. AMAZONICA ermöglichte mit ihrem Engagement die Vermessung und rechtliche Zuteilung des Siedlungsgebietes und sicherte dem Volk der Shuar damit seine Heimat. Die Gründerin des Projekts, Mascha Kauka, hat sich im Laufe dieser Jahre schon vielen Widersachern aus der regionalen Politik und Gesellschaft Ecuadors stellen müssen. Dieses Mal hat sich die Natur gegen sie gestellt: Ein bisher unbekannter Parasit hat das wichtigste Gebäude zerstört und stellt das Volk der Shuar vor eine große Herausforderung. „Alles Material außer dem Bauholz vom Ort muss gekauft und größtenteils in den Wald geflogen werden, was den Wiederaufbau sehr aufwendig macht“, erklärt Mascha Kauka. Um den Fortbestand der ersten Urwaldakademie für indigene Völker und des ersten staatlich anerkannten Tourismusunternehmens der Shuar-Indianer zu sichern, sind bis Ende März rund 50.000 Euro nötig. Das Spendenkonto lautet: IBAN: DE31 7112 0077 0363 8664 09, BIC: HYVEDEMM448 (Verwendungshinweis: „Rettung Akademie“).

„Kaufen Sie zum Valentinstag nur eine Rose und sichern Sie statt teurer Geschenke die Zukunft eines Volkes. Für die Shuar ist das Gebäude existenziell. Es ist Ausbildungsstätte und Grundlage für die Schaffung von Arbeitsplätzen, um der Jugend auf eigenem Territorium eine Zukunft zu geben“, sagt Mascha Kauka. Zum ersten Mal in der Geschichte Amazoniens hat die indigene Bevölkerung vor Ort ein eigenes staatlich anerkanntes Tourismusunternehmen mit Hilfe von AMAZONICA gegründet. Es soll den Menschen vor Ort, dem Volk der Shuar, ein Einkommen bieten und der Jugend eine Zukunft eröffnen. „Wir hatten Buchungen von Januar bis April, die jetzt alle abgesagt werden mussten. Das macht uns zu schaffen: Die Shuar sind verzweifelt und beginnen gerade erst wieder Hoffnung zu schöpfen”, sagt Kauka.

Experten schätzen die Kosten für den Wiederaufbau des Gebäudes auf rund 50.000 Euro. Zunächst werden Bäume gefällt, die zwei Monate lagern müssen, bevor sie als Baumaterial dienen können. Für die Dächer müssen Palmwedel von Nachbardörfern gekauft und mit weit über 1.000 Rückenlasten zu Fuß antransportiert werden. Allein dafür werden circa 18.000 Euro fällig. Um einem erneuten Parasitenbefall vorzubeugen, werden dieses Mal alle Naturmaterialien gewissenhaft imprägniert. Ein Bauingenieur begleitet die Arbeiten. Der geplante Termin für die Wiedereröffnung der aktuell zerstörten Akademie ist Sommer 2017.

Bildmaterial zum Projekt: http://bit.ly/2kw3Vqc

Tickets für den Vortrag von York Hovest sind unter http://outdoor-ticket.net/tickets/details/100-tage-amazonien-york-hovest-tagungszentrum-kolpinghaus-2017-02-14_20-00/ sowie in den Filialen von GLOBETROTTER erhältlich.