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Brennstoffzellentechnologie: Außen immer mehr Erfolge, innen Wachstum



- Netzwerk Clean Power Net (CPN) nimmt drei neue Mitglieder auf
- Bedeutung des CPN als Plattform für Geschäftskontakte der Branche

  wächst
- Erstmalig Anwenderworkshop im Rahmen der Vollversammlung
 
Berlin, 20. März 2017 – Ob die erfolgreiche Jungfernfahrt des ersten Brennstoffzellenzuges Mitte März in Salzgitter, die auflebende Diskussion um das Diesel-Ende oder das Thema Notstromversorgung: Die Brennstoffzellentechnologie befindet sich weiter auf dem Vormarsch.  Das zeigt sich auch hinter den Kulissen in Wirtschaft und Forschung. So hat das Netzwerk Clean Power Net (CPN) jetzt mit den Unternehmen HPS Home Power Solutions GmbH, ENERTRAG Aktiengesellschaft und ANLEG GmbH drei weitere Partner aufgenommen – im Zuge der sechsten Vollversammlung in Berlin.
 
Dr. Henrik Colell, Sprecher des Clean Power Net: „Die Bedeutung des CPN als Plattform für Geschäftskontakte der Branche wächst weiter. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass wir in diesem Jahr erstmalig einen Anwenderworkshop in die Vollversammlung integriert haben. Wir bringen Hersteller und Kunden zusammen.“ Das CPN plant als nächsten Schritt einen Antrag auf Förderung durch das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) als Innovationscluster, nachdem die Förderung als Leuchtturmprojekt im NIP 2016 ausgelaufen ist.
 
Wie Andreas Rimkus, Mitglied des Bundestages und Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Vollversammlung erklärte, geht es um die grundlegende Bedeutung über die Energiewende hinaus. Nach seinen Worten ist die Energiewende kein Selbstzweck. „Die Fragen unserer Zeit sind: Wie können wir dem Klimawandel begegnen? Was können wir tun, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten? Wie können wir die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Industrie konstruktiv begleiten?“, erklärte er und forderte auf, die Fragen durch Gestaltung zu beantworten.
 
Im Rahmen der Vollversammlung gab es darüber hinaus einen Fach-Workshop, bei dem es um Brennstoffzellen zur Bedarfsabsicherung/Notstromversorgung in Stromverteilungs-/Umspannwerken ging, sowie um Brennstoffzellen als Netzersatzanlagen im BOS Digitalfunk. Insgesamt haben sich rund 30 Interessenten aus Unternehmen und Behörden zu Vorteilen, Chancen und Herausforderungen der Brennstoffzelle informiert. Darunter Vertreter von Netzgesellschaften sowie Verantwortliche für den BOS Digitalfunk aus zehn Bundesländern. Im Fokus stand unter anderem der Einsatz von Brennstoffzellen als Netzersatzanlagen. Dabei wurde die Bedeutung auch durch die aktive Teilnahme von Vertretern der der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) unterstrichen.