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Unerwartet anders: Bürostandort Neuperlach Süd soll verstärkt in Fokus von Gewerbemietern rücken

Standortinitiative „neuperlachsüd“: „Viele kennen Großteil des heutigen Neuperlach nicht“/ Allein 2011 mehr als 39.000 Quadratmeter Bürofläche neu vermietet/ Mieter entdecken Standort neu

Grünanlagen, Radwege, Einkaufsmöglichkeiten, schnelle Verkehrsanbindung, Alpenblick: Der Bürostandort Neuperlach Süd ist weit besser als sein Ruf. Damit dies künftig auch potenzielle Mieter wissen, kümmert sich ab sofort eine Standortinitiative aus sieben Eigentümern und Unternehmen, die vor Ort Immobilien vermieten, um ein besseres Image. Am 28. Februar startet die Standortinitiative die Kampagne mit der Vorstellung einer Informationsbroschüre und der Enthüllung von Pylonen.

 

München (28. Februar 2012). Allein im Jahr 2011 wurden nach Auswertung der CBRE GmbH in Neuperlach Süd 14 Einzelmietabschlüsse unterzeichnet. Die Gesamtvermietungsleistung beläuft sich auf 39.300 Quadratmeter Bürofläche. So mieteten und bezogen 2011 die Städtischen Kliniken 5.000 Quadratmeter in der Fritz-Erler-Straße. Im CASCADA wurden mit AED SICAD und Elpida Memory zwei weitere Mieter aus der IT-Branche mit insgesamt rund 3.600 Quadratmetern für den Standort gewonnen. In diesem Jahr werden die Allianz Managed Operations & Services SE mehr als 13.800 Quadratmeter in einem Objekt am Gustav-Heinemann-Ring und die Donner und Reuschel Aktiengesellschaft rund 5.700 Quadratmeter in einer Liegenschaft der DEKA in der Carl-Wery-Straße beziehen.

 

„Der Büromarkt Neuperlach Süd ist in Bewegung. Seit dem Jahr 2008 hat die Nachfrage nach Büroflächen kontinuierlich zugenommen“, sagt Rainer Knapek, Managing Director bei CBRE. Der Flächenleerstand liegt mit aktuell 10,2 Prozent nur knapp über dem Durchschnitt Münchens (7,8 Prozent). Auch in den kommenden Jahren rechnet die Initiative mit einer wachsenden Nachfrage nach Flächen. „Der Bürostandort Neuperlach Süd ist ein hidden champion. Der Standort hat sich wie auch andere Stadtteile Münchens in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Allerdings entsprechen die Kenntnisse vieler dem Status von 1990“, sagt Harald Klötzl, Geschäftsführer der Münchner Designagentur kloetzldesign und Sprecher der Standortinitiative „neuperlachsüd“. Das spürbar gestiegene Vermietungsvolumen im vergangenen Jahr sei ein deutlicher Indikator dafür, dass Neuperlach Süd verstärkt als Büro- und Gewerbestandort in den Fokus geraten ist. Klötzl: „Von der Pizzeria um die Ecke, Feinkostgeschäften und Kindergärten bis hin zu Fitness-Studios und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten bietet Neuperlach Süd eine gewachsene, vielfältige Infrastruktur wie andere Stadtteile der Landeshauptstadt auch. Neuperlach Süd ist München – nur eben anders.“

 

Der Nutzwert ist besser als das Image

 

Aktuell gibt es in Neuperlach Süd rund 420.000 Quadratmeter Bürofläche. Wie alle Gebiete außerhalb des direkten Stadtzentrums profitiert auch Neuperlach Süd von der soliden Wirtschaft und der aktuellen Konjunkturentwicklung. Da Flächen im zentralen Innenstadtbereich extrem knapp und damit teuer werden, suchen Firmen nach Alternativen. Die Standortinitiative will die Standortvorteile von Neuperlach Süd kommunizieren und die Stärken des Standorts hervorheben. Potenzielle Unternehmen sollen auf einen Blick alle Informationen und Fakten über Neuperlach Süd erhalten. Bestandsmieter indes sollen verstärkt über fortlaufende Neuigkeiten und Veränderungen informiert werden. Darüber hinaus will man den Dialog mit Wirtschaft und Politik suchen und für Interessierte ein Forum zur Stadtteilentwicklung bieten.

 

„Die Kampagne soll Neuperlach Süd auch über den Standort München hinaus bekannter machen und es für Unternehmen als Alternative bei der Standortauswahl ins Gespräch bringen. Während über dezentrale Neustandorte wie Riem oder Freiham regelmäßig berichtet wird, mangelt es den etablierten Stadtrand-Standorten an Aufmerksamkeit“, erläutert Klötzl. Dabei punkte gerade Neuperlach Süd mit einer perfekten Infrastruktur, antizyklischem Berufsverkehr, ausreichend Parkplätzen, einer unerwarteten Vielfalt, Grünflächen und einem Alpenblick aus vielen Bürofenstern – was auch der von der kloetzldesign GmbH konzipierte Markenauftritt zum Ausdruck bringen soll.

 

Ob nach Feng-Shui-Kriterien errichtete Gebäude, puristische und energieeffiziente Neubauten, komplett sanierte Immobilien oder markante Bestandsobjekte: Nach Angaben der Initiatoren der Standortinitiative finden Unternehmen nahezu aller Branchen in Neuperlach Süd geeignete Flächen und Büroräume. In den vergangenen drei Jahren haben laut CBRE Unternehmen aus dem Versicherungsgewerbe rund 35 Prozent der Freiflächen angemietet. Firmen aus der Bau- und Industriebranche mieteten demnach rund 13 Prozent, Institutionen aus dem Bereich Gesundheit und Soziales etwa 12 Prozent und IT-Unternehmen rund 11 Prozent der Flächen an. „Die Neuvermietungen verteilen sich auf Mieter aus gut 20 Branchen – von EDV über Forschung und öffentlicher Dienst bis Beratung und Telekommunikation“, sagt Knapek.

 

 

 

Über die Standortinitiative „neuperlachsüd“

 

Während Neuperlach in den 1960er Jahren als Satellitenstadt konzipiert wurde, hat sich der Bürostandort Neuperlach Süd vor allem seit den 1980er Jahren entwickelt. Namhafte Unternehmen verschiedenster Branchen genießen hier ein bequem erreichbares Arbeitsumfeld. Um die Bekanntheit des Standortes zu verbessern und potenzielle Mieter zu akquirieren, haben sich sieben Unternehmen zu der Standortinitiative „neuperlachsüd“ zusammengeschlossen. Die Allianz Real Estate Germany, die Deka Immobilien GmbH, die HVB Immobilien AG, KGAL GmbH & Co. KG, die Leonhard Moll AG, Siemens Real Estate und die Versicherungskammer Bayern machen sich als Begründer für Neuperlach Süd stark – für künftige Mieter vom Weltkonzern bis zum sympathischen Stadtbüro. Ein eigener Internetauftritt, Broschüren, Pylone und Aktionen sollen den Standort in den nächsten Jahren verstärkt in den Fokus von potenziellen Neumietern rücken und Bestandsmieter binden. 

 

Weitere Informationen im Internet unter: www.neuperlachsued.de

 


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