10
APR

Farbe statt Ochsenblut

Immer mehr Bauträger lassen sich von der Geschichte des Standorts inspirieren/Die Farbe des künftigen „Pasinger Bogen“ erzählt eine lange Geschichte

Villenkolonien, alte Ziegelbauten und rote Bauernhäuser: Die Geschichte des Münchner Stadtviertels Pasing birgt einige Geheimnisse und ist zugleich eine Quelle der Inspiration für neue Bauten. Immer wieder lassen sich Bauträger bei ihren Vorhaben von der Vergangenheit des Standortes beeinflussen. So orientiert sich auch das aktuelle Projekt der ConceptBau GmbH „Pasinger Bogen“ mit seiner Fassadengestaltung an der Geschichte des Viertels.

 

München (10. April 2012). Man nehme Kalk, Ochsenblutserum und etwas pulverisierte Farbe – und fertig ist ein witterungsbeständiger roter Anstrich, der lange Zeit das Stadtbild Pasings prägte. „Bis heute haben einige der historischen Gebäude in Pasing Mitte ihre rote Fassade bewahrt und erinnern damit an die alte Tradition“, erklärt die Landschaftsarchitektin Andrea Maurer, die gemeinsam mit dem Architekturbüro planlust an der Planung des Projektes „Pasinger Bogen“ mitgewirkt hat. „Mit dem Serum des Ochsenbluts versuchte man früher das Bindemittel der Farbe zu verlängern.“ Der typisch rotbraune Anstrich diente bei damaligen Fachwerkhäusern nicht nur der Zierde, sondern wurde auch wegen seiner licht- und witterungsbeständigen Eigenschaften geschätzt. Er schützte vor allem das Holz der Bauwerke. Der Farbton des Anstrichs resultierte allerdings nur in den seltensten Fällen direkt aus dem Rinderblut. Vielmehr verlieh ihm das zugegebene Eisenoxid die rotbraune Tönung.

 

Genau diesen rostroten Farbschimmer greift ConceptBau in der Fassadengestaltung des Projekts „Pasinger Bogen“ wieder auf. „Bei dem Farbkonzept haben wir uns an dem früheren Stadtbild Pasings orientiert. Pasing war immerhin bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts eine eigenständige Stadt, was sich bis heute in der Infrastruktur widerspiegelt. Die Farbe Rot findet sich auch im 1908 von Otto Hupp entworfenen Stadtwappen wieder“, sagt Andrea Maurer. Der „Pasinger Bogen“ spannt damit den Bogen zur Ortsgeschichte. Statt Ochsenblut wird aber moderne Farbe zum Einsatz kommen. Mit ihrem Vorhaben verwirklicht die ConceptBau GmbH in der Pasinger Bodenseestraße 78 Eigentumswohnungen zwischen 48 und 108 Quadratmeter auf insgesamt sechs Etagen. „Durch Anlehnung an die früheren Bauten soll hier der besondere Charme des Stadtviertels aufgegriffen und transportiert werden“, erklärt Maurer. Die Quadratmeterpreise liegen zwischen rund 3.000 und 4.260 Euro. Beim Erwerb einer Wohnung sind durch die Erfüllung der Kriterien nach KfW 70 (EnEV 2009) zinsgünstige Darlehen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) möglich. Die Fertigstellung ist für Ende 2013 geplant.

 

 

Über das Unternehmen

Die CONCEPT BAU GmbH ist ein Bauträger und Projektentwickler, der sich auf die Realisierung von hochwertigen Wohnimmobilien spezialisiert hat. 1982 in München gegründet, hat das Unternehmen bislang mehr als 5.000 Eigentumswohnungen, Reihenhäuser und Doppelhäuser geplant und verwirklicht. Dabei zählt das Bauen in moderner Architektursprache, die Optimierung der Grundrisse an die sich wandelnden Bedürfnisse der künftigen Bewohner, die Entwicklung von Bauprojekten in interessanten, möglichst innerstädtischen Lagen ebenso wie die Implementierung energieeffizienter Technologien zu den Anforderungen eines jeden neuen Bauvorhabens. Zu den aktuellen Projekten gehören das Schlossviertel Nymphenburg, die Isargärten in Thalkirchen und die Bogenhauser Höfe. CONCEPT BAU war zudem gemeinsam mit der Stadt München Vorreiter des Münchner Modells, das sich der Schaffung von Eigentum in Mehrfamilienhäusern für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen verschrieben hat. Mit der Integration in die LNC-Gruppe (Les Nouveaux Constructeurs) 2003, einem unabhängigen, europaweit tätigen französischen Projektentwickler mit Hauptsitz in Paris, wuchs eine starke internationale Kompetenz, die in jedes lokale Projekt einfließt.

 

Weitere Informationen im Internet unter: www.conceptbau.de

 

 


Pressekontakt

scrivo PublicRelations
Ansprechpartner: Kai Oppel
Elvirastraße 4, Rgb.
80636 München

 

tel:  +49 89 - 45 23 508 11
fax: +49 89 - 45 23 508 20
email: Kai.Oppel@scrivo-pr.de