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Eckgrundstück Fraunhoferstraße: Aus eingeschossigem Behelfsbau wird Tor in die Kernstadt

Jury kürt bei Planungswettbewerb aus acht Entwürfen einen Sieger / Entwurf bereits bei Bezirksausschuss vorgestellt / Verkaufsstart im Herbst 2012 / Umsetzung bis 2014

Die Isar vor der Tür, das Gärtnerplatztheater um die Ecke, der Beginn der Fraunhoferstraße: Wegen seiner exponierten Lage sind die Anforderungen an das Neubauprojekt an der Fraunhoferstraße besonders hoch. Jetzt hat sich beim Planungswettbewerb ein Entwurf durchgesetzt. Das zehnköpfige Preisgericht entschied sich für einen Vorschlag des Münchner Architekturbüros Allmann, Sattler, Wappner Architekten, die unter Architekturinteressierten spätestens seit ihrem spektakulären Neubau der Herz-Jesu-Kirche in Neuhausen bekannt sind.

München (2. Juli 2012). Eine Fassade aus Metall, Beton und Putz. Ein turmartiger Aufbau. Nach oben und Richtung Isar größer werdende Fenster. So wollen die Sieger des Wettbewerbs eine der letzten noch verbliebenen Nachkriegs-Baulücken in der Münchner Innenstadt schließen. „Die Idee setzte sich unter den anderen hervorragenden Entwürfen durch, weil sie unter anderem den Eingang in die Kernstadt angemessen markiert. Gleichzeitig öffnet sich das künftige Gebäude zur Reichenbachbrücke und Isar“, erklärt Emmanuel Thomas, Geschäftsführer der Concept Bau GmbH, die das Grundstück erworben hat. Bis 2014 errichtet der Münchner Bauträger ein Wohn- und Geschäftshaus mit rund 23 Wohnungen sowie 2 Ladeneinheiten mit 240 Quadratmeter Einzelhandelsfläche. Das Besondere: Durch das Vorhaben wird der Baublock zwischen Fraunhoferstraße, Baaderstraße, Corneliusstraße und Erhardtstraße geschlossen. „Die Architektur spielt bei unseren Bauvorhaben stets eine entscheidende Rolle. Uns ist es wichtig, Neubauvorhaben umzusetzen, die auch in mehreren Jahren noch Akzente setzen“, sagt Thomas.

Die Preisrichter bewerteten die acht Entwürfe nach Kriterien wie Einhaltung städtebaulicher Qualität, Einfügung in die Umgebung, architektonische Qualität und Gestaltungs-/ Freiraumplanung, Einhaltung planungsrechtlicher Rahmenbedingungen, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit sowie Energieeffizienz und Realisierbarkeit.


Zu den Fachpreisrichtern gehörten unter anderem Prof. Dr. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München sowie Professor Manfred Kovatsch von der Münchner Akademie der bildenden Künste. Unter den Sachpreisrichten waren Andreas Lotte, Mitglied des Stadtrats (SPD-Fraktion) Georg Schlagbauer, Mitglied des Stadtrats (CSU-Fraktion) sowie Alexander Miklosy aus dem Bezirksausschuss 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt.


Über das Unternehmen

Die CONCEPT BAU GmbH ist ein Bauträger und Projektentwickler, der sich auf die Realisierung von hochwertigen Wohnimmobilien spezialisiert hat. 1982 in München gegründet, hat das Unternehmen bislang mehr als 5.000 Eigentumswohnungen, Reihenhäuser und Doppelhäuser geplant und verwirklicht. Dabei zählt das Bauen in moderner Architektursprache, die Optimierung der Grundrisse an die sich wandelnden Bedürfnisse der künftigen Bewohner, die Entwicklung von Bauprojekten in interessanten, möglichst innerstädtischen Lagen ebenso wie die Implementierung energieeffizienter Technologien zu den Anforderungen eines jeden neuen Bauvorhabens. Zu den aktuellen Projekten gehören das Schlossviertel Nymphenburg, die Isargärten in Thalkirchen und die Bogenhauser Höfe. CONCEPT BAU war zudem gemeinsam mit der Stadt München Vorreiter des Münchner Modells, das sich der Schaffung von Eigentum in Mehrfamilienhäusern für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen verschrieben hat. Mit der Integration in die LNC-Gruppe (Les Nouveaux Constructeurs) 2003, einem unabhängigen, europaweit tätigen französischen Projektentwickler mit Hauptsitz in Paris, wuchs eine starke internationale Kompetenz, die in jedes lokale Projekt einfließt.


Weitere Informationen im Internet unter:
www.conceptbau.de 



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