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Auf die Post statt in den Müll – Reparatur hochwertiger Hausgeräte lohnt sich in den meisten Fällen

Reparatur bis 75 Prozent des Neuanschaffungspreises empfehlenswert/Einfach austauschbare Verschleißteile Hauptursache für Defekte/Nachhaltigkeit für immer mehr Kunden ein Argument

Den kleinen Umweg hat Herr Huber gern in Kauf genommen. Nach München musste er sowieso und Gröbenzell liegt ja fast auf der Strecke. Jetzt sitzt er im Empfangsbereich der Werkstatt des Hausgeräteherstellers ritterwerk und wartet darauf, dass die freundliche Dame ihm seinen Allesschneider repariert zurückbringt. Zehn Jahre hat das Gerät ihm und seiner Familie gute Dienste geleistet. Jetzt scheint der Antrieb defekt zu sein. Ein Neukauf kam für ihn aber trotzdem nicht in Frage.

Gröbenzell/München (1. August 2012). Damit gehört Herr Huber in Deutschland zu einer Minderheit. Viel zu oft landen Hausgeräte auf dem Müll, die mit wenig Aufwand zu reparieren wären. "Das war noch vor zwanzig Jahren anders", sagt Michael Schüller, Geschäftsführer des Hausgeräteherstellers ritterwerk. "Dabei lohnt sich eine Reparatur auch heute noch. Insbesondere bei hochwertigen Geräten ist eine Reparatur oft bis zu Kosten um die 75 Prozent des Neuanschaffungspreises empfehlenswert." In dieser Hinsicht scheint bei dem bayerischen Traditionsunternehmen die Zeit stehen geblieben. Die Mitarbeiter in der hauseigenen Werkstatt kennen noch Geräte und deren Ersatzteile in- und auswendig, die seit Jahren nicht mehr hergestellt werden. Kein Wunder: Sie arbeiten seit Jahrzehnten im Unternehmen und haben die Handgriffe über die Zeit verinnerlicht.

Zu 80 Prozent verursachen abgenutzte Verschleißteile den Defekt bei den Geräten. Diese sind schnell ausgetauscht und der Allesschneider ist wieder einsatzbereit. "Die Ersatzteile haben wir größtenteils auch noch nach Jahrzehnten auf Lager. Das ist unser Service am Kunden", erklärt Schüller. "Zudem achten wir bei Neuentwicklungen darauf, dass bestimmte Bauteile kompatibel bleiben. Verändert wird nur dort etwas, wo auch Verbesserungen erreicht werden können." Zusätzlich bewahrt ritter Spritz- und Druckgusswerkzeuge für die einzelnen Modelle noch sieben bis acht Jahre nach Produktionsstopp auf. So kann bei Bedarf unkompliziert nachproduziert werden.

Ist ein Gerät defekt, kann es der Kunde per Post einsenden. In der Regel bekommt er es repariert nach einer Woche auf dem gleichen Weg zurück. Oder aber man macht es wie Herr Huber und bringt das defekte Gerät selbst bei ritter vorbei. "Kunden, die sich die Mühe machen zu uns zu kommen, können ihr Gerät nach kurzer Wartezeit gleich wieder repariert mitnehmen", sagt Schüller. Auch Herr Huber hat seinen Allesschneider inzwischen zurück. Das Zahnrad war defekt. Gekostet hat die Reparatur 20 Euro - deutlich preiswerter als ein Neukauf.

Die Kostenersparnis ist für Kunden jedoch nicht der einzige Grund, ein Hausgerät reparieren zu lassen. Laut ritter spielt für immer mehr Kunden die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Sie wollen in jedem Fall Produkte, die weit über die Gewährleistungsfrist von zwei Jahren ihren Dienst erfüllen und bei Bedarf auch noch nach Jahren repariert werden können, anstatt weggeworfen zu werden. Auch hier gilt das Engagement von ritterwerk der Perfektion von Funktion und Material. Hier setzt ritterwerk auf Langlebigkeit im Sinne hoch qualitativer Produkte statt Wegwerfprodukte. Das entspricht der Bauhaus-Philosophie der 20er Jahre.


Über das Unternehmen
ritterwerk wurde 1905 von Franz Ritter gegründet. Seitdem entwickelt und fertigt das mittelständische Unternehmen Tisch- und Einbau-Hausgeräte, die den Küchenalltag erleichtern. Wenn es um Einbau-Kleingeräte in der Küche geht, ist ritter Marktführer. Das Unternehmen entwickelt, konstruiert und produziert, unter der Geschäftsleitung von Michael Schüller, ausschließlich in Gröbenzell bei München. Die Unternehmensphilosophie „made in Germany“ steht dabei nicht allein für den Standort Deutschland. Sie bezieht hohe Qualitätsstandards, Nachhaltigkeit, Materialgerechtigkeit sowie funktionales Design ein, ganz im Sinne der Bauhaus-Lehre der 20er Jahre.


Weitere Informationen im Internet unter: www.ritterwerk.de

 

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