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Rechtsherum das ist nicht schwer, linksherum dagegen sehr - "Das muss nicht so sein", sagt ritterwerk

Funktionales Design für Rechts- und Linkshänder/Immer mehr Unternehmen entdecken Linkshänder als Zielgruppe

Was haben US-Präsident Barack Obama, Pop-Ikone Lady Gaga und Fußball-Star Mesut Özil gemeinsam? Das Weinglas steht im Restaurant für sie grundsätzlich auf der falschen Seite. Denn: Sie sind Linkshänder. Doch auch im Haushalt läuft für sie nicht alles mit links. Viele Geräte, die die Mehrheit der Menschen ganz selbstverständlich bedienen kann, stellen Linkshänder vor eine Herausforderung. "Manche Hausgeräte sind für Linkshänder nicht nur schwer zu handhaben, sondern bergen Verletzungsrisiken. Daher produzieren wir zusätzlich Geräte extra für Linkshänder oder für die beidhändige Nutzung", sagt Michael Schüller, Geschäftsführer des Hausgeräteherstellers ritterwerk.

Gröbenzell/München (9. August 2012). 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung können laut Studien besser mit links als mit rechts. Normale Dosenöffner, Scheren oder Korkenzieher sind für sie nur mühsam zu bedienen. Deshalb gibt es spezielle Ausführungen für Linkshänder. Meist sorgt eine gespiegelte Bauweise dafür, dass die Geräte bequem mit links zu benutzen sind. Aber auch andere Haushaltsgeräte, die auf den ersten Blick keine Hürden bereithalten, sind für Linkshänder zum Teil unpraktisch. "Bei vielen Wasserkochern zum Beispiel lässt sich die Füllstandanzeige nicht ablesen, wenn man das Gerät in der linken Hand hält, weil sich die Wasserstandanzeige nur auf einer Seite - meist links - befindet", weiß Schüller. "Es sind eben oft die kleinen Details, die den Alltag deutlich erleichtern können - oder erschweren."

Ein durchschnittlicher Besteckkasten hält ebenfalls einige Küchenutensilien parat, die für Linkshänder nur eingeschränkten Nutzen haben. Insbesondere Messer mit Wellenschliff eignen sich oft nur für die rechte Hand. Aber auch Omas Soßenkelle verstaubt beim Linkshänder in der Schublade. Sparschäler mit vertikaler Klinge sorgen ebenso für Frustmomente. "Nicht selten ließen sich Produkte auch so entwerfen, dass sie sowohl in der rechten als auch in der linken Hand funktionieren", erklärt Schüler. "Wenn das Design der Funktion folgt, ergeben sich zwangsläufig Lösungen."

Bei manchen Geräten empfiehlt sich jedoch ein zusätzliches Modell speziell für Linkshänder. "Für Linkshänder haben wir deshalb vier Allesschneider im Programm, bei denen die Schneidgutführung links sitzt", erläutert Schüller. Dabei interessieren sich laut ritterwerk auch Rechtshänder für die Geräte. Wenn beispielsweise andere Küchengeräte oder die Küchenaufteilung es erschweren, den Allesschneider von rechts zu bedienen, können Linkshändergeräte Abhilfe schaffen. "Andere Kunden wiederum sind es von ihrem handbetriebenen Allesschneider gewohnt, dass sie mit der rechten Hand kurbeln und mit links das Brot oder die Wurst zum Messer führen", sagt Schüller. "Diese Kunden bevorzugen ebenfalls eher Geräte wie die E18 oder die pino2."

Über das Unternehmen
ritterwerk wurde 1905 von Franz Ritter gegründet. Seitdem entwickelt und fertigt das mittelständische Unternehmen Tisch- und Einbau-Hausgeräte, die den Küchenalltag erleichtern. Wenn es um Einbau-Kleingeräte in der Küche geht, ist ritter Marktführer. Das Unternehmen entwickelt, konstruiert und produziert, unter der Geschäftsleitung von Michael Schüller, ausschließlich in Gröbenzell bei München. Die Unternehmensphilosophie "made in Germany" steht dabei nicht allein für den Standort Deutschland. Vielmehr bezieht sie hohe Qualitätsstandards, Materialgerechtigkeit, Nachhaltigkeit sowie funktionales Design mit ein, ganz im Sinne der Bauhaus-Lehre der 20er Jahre.

Weitere Informationen im Internet unter: www.ritterwerk.de

 

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