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SEP

Brot und Wurst ja, Holz nein: Ein Allesschneider schneidet nicht alles

Hausgeräte wollen richtig benutzt und gepflegt werden/Geräte für den Privathaushalt meist nur für den Kurzbetrieb geeignet

Ein Blick in die Bedienungsanleitung erspart Verbrauchern hohe Reparaturkosten. "Immer wieder erhalten wir kaputte Geräte, die ganz offensichtlich nicht sachgemäß verwendet wurden", sagt Michael Schüller, Geschäftsführer des in Bayern ansässigen Hausgeräteherstellers ritterwerk. Nachfolgend gibt er Tipps für den Gebrauch und die Pflege.

Gröbenzell/München (24. September 2012). Auf welche Ideen Kunden kommen können, daran erinnert Michael Schüller täglich ein Holzklotz auf seinem Schreibtisch. "Ein Kunde hat den Begriff Allesschneider zu wörtlich genommen - und mit ihm tatsächlich immer wieder Holz geschnitten", erzählt Schüller. Ausreichend Kraft hatte der Allesschneider aus dem Traditionsunternehmen zwar. Das Messer ist dann allerdings doch, anders als bei einer Kreissäge, eben nur für Lebensmittel wie Brot, Wurst, Gemüse oder Käse ausgelegt. Eine Brotschneidemaschine schneidet zwar viel mehr als nur Brot, aber eben auch nicht alles.

Jedoch kommt es beim richtigen Umgang mit dem Allesschneider nicht nur darauf an, was geschnitten wird, sondern ebenso wie lange und wie oft. Typische Hausgeräte sind nur für einen maximal fünfminütigen Kurzbetrieb ausgelegt. Soll heißen: Wenn täglich Wurst und Brot für eine sechsköpfige Familie geschnitten werden, schaffen das die Hausgeräte problemlos. Wer eine Pension oder einen Feinkostenladen betreibt, muss allerdings von Anfang an auf Gewerbegeräte setzen.

Tipps, um Fehler zu vermeiden

  • Die Bedienungsanleitung lesen. Ein Buch verspricht zwar mehr Lesespaß als eine Gebrauchsanweisung. In der finden sich aber nützliche Sicherheitshinweise und praktische Tipps zur Pflege und Anwendung.
  • Auch die Bedienung eines Allesschneiders braucht eine gewisse Gewöhnungsphase. Man sollte verschiedenes Schneidgut in aller Ruhe ausprobieren und testen, welche Geschwindigkeit und Schnittstärke optimal sind.
  • Hausgeräte wirklich nur für haushaltsübliche Mengen verwenden und nicht gewerblich nutzen. Will man im Privathaushalt mehr und länger schneiden, sollte man sich vor dem Kauf über die Kurzbetriebszeit informieren.
  • Die Lebensdauer von Küchengeräten lässt sich im Sinne der Nachhaltigkeit durch regelmäßige Reinigung verlängern. Die Reinigung dient damit nicht nur der Hygiene.
  • Sollte nach Jahren guten Dienstes doch einmal eine Reparatur anstehen, lohnt sich diese laut ritterwerk meist. Insbesondere bei hochwertigen Geräten ist eine Reparatur oft bis zu Kosten um die 75 Prozent des Neuanschaffungspreises empfehlenswert. Die Ersatzteile haben Traditionsunternehmen größtenteils auch noch nach Jahrzehnten auf Lager.



Über das Unternehmen
ritterwerk wurde 1905 von Franz Ritter gegründet. Seitdem entwickelt und fertigt das mittelständische Unternehmen Tisch- und Einbau-Hausgeräte, die den Küchenalltag erleichtern. Wenn es um Einbau-Kleingeräte in der Küche geht, ist ritter Marktführer. Das Unternehmen entwickelt, konstruiert und produziert, unter der Geschäftsleitung von Michael Schüller, ausschließlich in Gröbenzell bei München. Die Unternehmensphilosophie "made in Germany" steht dabei nicht allein für den Standort Deutschland. Vielmehr bezieht sie hohe Qualitätsstandards, Materialgerechtigkeit, Nachhaltigkeit sowie funktionales Design mit ein, ganz im Sinne der Bauhaus-Lehre der 20er Jahre.

Weitere Informationen im Internet unter: www.ritterwerk.de

 

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