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Online durch Archive stöbern statt Altpapier im Keller horten



ipunkt-Online-Studie ergibt: Leser wünschen sich persönliches Online-Archiv/Digitale Archive vor allem für Fachzeitschriften interessant/Moderne Volltextsuche erhöht Nutzwert der Archive für Leser und Verlage

Fachartikel, Testberichte, Ratgebertexte - viele Beiträge besitzen selbst nach Monaten für Leser noch Relevanz. Das belegt eine aktuelle Studie der ipunkt Business Solutions OHG zum Mediennutzungsverhalten. Über drei Viertel der Deutschen wünschen sich demnach für Online-Magazine und -Zeitungen ein persönliches Archiv. "Ein solches Archiv ermöglicht es den Lesern, besonders interessante Artikel zu speichern, um sie später einfacher wiederzufinden", erläutert Bastian Rang, Geschäftsführer von ipunkt. Für die deutschlandrepräsentativ quotierte Studie haben insgesamt 542 Teilnehmer den Online-Fragebogen ausgefüllt und ihre Meinungen, Wünsche und Vorstellung zum Thema Online-Publikationen kundgetan.

Das Sammeln gehört für die Deutschen zur Zeitschrift wie die Tinte zum Drucken. Denn: Insbesondere Fachzeitschriften beinhalten oft Informationen von verhältnismäßig langer Halbwertzeit. In vielen Haushalten stapeln sich deshalb die Magazine im Wohnzimmerschrank, bevor sie in den Keller oder auf den Dachboden ausgelagert werden - man könnte sie ja noch einmal brauchen. Doch die Suche nach einem bestimmten Artikel in den gedruckten Ausgaben der vergangenen Monate ist nicht nur langwierig, sondern häufig vergeblich. Ganz andere Möglichkeiten bietet die Welt der digitalen Ausgaben. Viele Verlage verfügen inzwischen über ein umfangreiches Online-Archiv. Der Spiegel beispielsweise hat sein komplettes Archiv digitalisiert. Leser können damit noch auf Artikel aus dem Jahr 1947 online zugreifen.

"Zusätzlich empfiehlt es, sich die Artikel des Archivs in eine moderne Volltextsuche einzubinden", sagt Rang. Durch die Verschlagwortung der Beiträge findet der Leser thematisch passende Artikel auch dann, wenn der eingegebene Suchbegriff nicht direkt im Text des Beitrags auftaucht. Selbst bei Tippfehlern kann die Suche noch Treffer liefern. Zudem lassen sich die Ergebnisse per Filter weiter einschränken. Ebenso ist es möglich, dem Leser weitere passende Artikel zu empfehlen, die zu bereits gelesenen Inhalten passen oder vergangenen Suchanfragen entsprechen. "Für die Immobilienzeitung und den Webshop des Matthaes Verlags haben wir die Volltextsuche auf Basis eines Apache Solr Suchmaschinenservers realisiert und konnten so die Verweildauer auf den Portalen signifikant steigern", erläutert Rang.

Einen zusätzlichen Mehrwert kann darüber hinaus ein personalisiertes Archiv bieten. 79 Prozent der Leser würden laut der ipunkt-Studie den Komfort eines individuellen Archivs nutzen. Hier kann der Leser Artikel, die ihn besonders interessieren, hervorheben beziehungsweise markieren und findet sie jederzeit wieder. "Solche personalisierten Angebote lohnen sich nicht zuletzt für die Verlage", erklärt Rang. "Denn: Um sie zu nutzen, müssen sich Leser registrieren - das erhöht die Leserbindung." Es ist auch denkbar, diesen Service in ein kostenpflichtiges Angebot zu integrieren. Damit steigt der Mehrwert der Bezahlinhalte für den Leser. Des Weiteren können Verlage verfolgen, welche Themen die Leser vorrangig interessieren und diese Erkenntnisse bei redaktionellen Entscheidungen berücksichtigen.


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Über die ipunkt Business Solutions OHG

Seit Firmengründung im Sommer 2001 hat sich die ipunkt Business Solutions OHG auf Web-Applikationen für Geschäftskunden spezialisiert. Neben anderen nationalen und internationalen Unternehmen zählt vor allem die Verlagsbranche zu den Klienten von ipunkt. Insbesondere für Fachverlage konzipiert das Ludwigsburger Unternehmen individuelle Web-Auftritte. Die ipunkt Business Solutions OHG unterstützt Verlage entlang der gesamten Online-Wertschöpfungskette - angefangen bei der Neu- und Umgestaltung von Websites, über die Entwicklung spezieller Redaktionssysteme, bis zur Absicherung von Paid-Content-Angeboten mittels Paywalls und dem Messen und Auswerten von Erfolgsfaktoren im aktiven Betrieb. Der Firmensitz von ipunkt Business Solutions liegt im baden-württembergischen Ludwigsburg. Die Geschäftsführung obliegt Robert Kummer und Bastian Rang.
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