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NOV

Nein zu geplanter Obsoleszenz - ja zu Langlebigkeit



ritterwerk mit Tipps zum Kauf von Hausgeräten/Guter Kundendienst spricht für Nachhaltigkeit/Internetcommunities liefern nützliche Hinweise

Gewährleistung erloschen, Gerät defekt - geplante Obsoleszenz heißt das Thema, das derzeit die Gemüter vieler Verbraucher erhitzt. Sie bemängeln, dass einige technische Geräte scheinbar nur so lange halten, wie die Gewährleistungspflicht des Herstellers und sich eine Reparatur meist nicht lohnt. Der bayerische Hausgerätehersteller ritterwerk beweist, dass es auch anders geht. Das Gröbenzeller Traditionsunternehmen verfolgt eine nachhaltige Strategie, die sowohl die Umwelt schont, als auch die Kundenzufriedenheit steigert.

In Zeiten knapp werdender Rohstoffe übernehmen Verbraucher selbst Verantwortung und versuchen, nachhaltiger zu handeln und zu leben. Sie sparen Sprit und Energie, essen regionale Lebensmittel und geben mehr Geld für hochwertige Produkte aus. Darüber hinaus wollen viele ihre technischen Geräte bei einem Defekt nicht gleich durch einen Neuanschaffung ersetzen, sondern entscheiden sich für eine Reparatur. "In unserer hauseigenen Werkstatt sind nicht selten Geräte zur Reparatur, die 20 Jahre und länger in Benutzung sind", sagt Michael Schüller Geschäftsführer der ritterwerk GmbH. "Generell raten wir insbesondere bei hochwertigen Produkten dazu, die Geräte bis zu Kosten in Höhe von 75 Prozent des Neuanschaffungspreises reparieren zu lassen."

Um diesen Service bieten zu können, hat ritterwerk Ersatzteile oft noch Jahrzehnte auf Lager. "Zudem achten wir bei Produktneuheiten darauf, dass verschiedene Baugruppen kompatibel bleiben. Verändert wird nur dort etwas, wo Verbesserungen erreicht werden können", erklärt Schüller. Defekte Geräte schicken Kunden in der Regel per Post zu ritter. Eine Woche später sind die Allesschneider oder Toaster meist schon wieder auf dem Rückweg. Hauptursache für Defekte sind abgenutzte Verschleißteile. Diese sind schnell ausgetauscht. So müssen Kunden, die ihre Geräte persönlich in der Werkstatt vorbeibringen - auch das ist möglich - selten länger als 20 Minuten warten.

Dass ritterwerk mit diesem Konzept sehr erfolgreich ist, liegt nicht zuletzt an der Entwicklung der vergangenen Jahre. Denn: Inzwischen wehren sich immer mehr Verbraucher gegen die Wegwerfkultur. Vor einer anstehenden Neuanschaffung können manche Internet-Foren nützliche Hinweise liefern. Darüber hinaus können sich Verbraucher laut ritterwerk schon vor dem Kauf schützen, indem sie im Vorfeld einige grundlegende Fragen klären.

ritterwerk Nachhaltigkeits-Tipps

  1. Können die verwendeten Materialien eine lange Lebensdauer gewährleisten?
  2. Gibt es einen Reparaturservice vom Hersteller?
  3. Über welchen Zeitraum stellt der Hersteller eine Ersatzteilversorgung sicher?
  4. Sind Verschleißteile einfach auswechselbar?
  5. Wie kundenfreundlich ist der Service?
  6. Welche Kontaktmöglichkeiten gibt es?
  7. Ist die Kontaktaufnahme über eine Festnetz- oder eine teure Service-Nummer möglich?
  8. Werden Kostenvoranschläge erstellt und sind diese kostenlos?
  9. Wie viel Zeit wird für eine durchschnittliche Reparatur veranschlagt?
  10. Lassen sich eingebaute Geräte einfach demontieren und wieder einbauen?


Oft lässt sich schon allein an der Qualität des Kundendienstes erkennen, wie viel Wert ein Hersteller auf nachhaltige Produkte legt. "Viele Hersteller wissen um ihre Verantwortung und versuchen dieser gerecht zu werden", sagt Schüller. "Letztendlich trägt ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen und ein guter Service auch zur langfristigen Kundenbindung bei."


Über das Unternehmen
Ritterwerk wurde 1905 von Franz Ritter gegründet. Seitdem entwickelt und fertigt das mittelständische Unternehmen Tisch- und Einbau-Hausgeräte, die den Küchenalltag erleichtern. Wenn es um Einbau-Kleingeräte in der Küche geht, ist Ritter Marktführer. Das Unternehmen entwickelt, konstruiert und produziert, unter der Geschäftsleitung von Michael Schüller, ausschließlich in Gröbenzell bei München. Die Unternehmensphilosophie "Made in Germany" steht dabei nicht allein für den Standort Deutschland. Vielmehr bezieht sie hohe Qualitätsstandards, Materialgerechtigkeit, Nachhaltigkeit sowie funktionales Design mit ein, ganz im Sinne der Bauhaus-Lehre der 20er Jahre. Weitere Informationen unter: www.ritterwerk.de

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